Zweite Winter-Lapplandtour Feb-März 2025

  • Anreise

    Wir starten unsere heurige Skandinavien- bzw Lappland-Tour (17.02. bis 17.03, knapp 5000 gefahrene km) von daheim über Helsinki an einem Sonntag, um dem Schwerlastverkehr auszuweichen. (Zur ersten Tour von vor zwei Jahren s.hier: Lappland/Nordkapp im Februar ) Aber schon nach der ersten halben Stunde weichen wir auf die Landstraßen aus wegen Stau auf der A8 ab Weyarn bzw. der A99 um München. Der Stau löst sich schon kurz nach dem AB-Kreuz München Süd auf und es geht stressfrei und zügig auf der Strecke nach Norden über Regensburg vorwärts. Unser erstes Etappenziel ist die „Kaiser- und Hansestadt“ Tangermünde (von der ich bis dato noch nicht wusste). Dort stellen wir uns auf den (kostenpflichtigen) Stellplatz und gehen noch in den netten Ort zum Abendessen.

  • Von Tangermünde geht es flott weiter zunächst auf der (noch nicht fertig ausgebauten) A14 bis Travemünde. Dort stellen wir uns am Skandinavienkai in die Sonne und ich schraube die Spikes in die Reifen. Es folgt das zähe Warten bis 23:00 Uhr auf das Verladen, bei deutlichen Minusgraden.

  • Von Helsinki geht’s heute 450 km nach Norden, bis nach Pyhäjärvi auf den Campingplatz Emolahti. Erst die letzten 100km hat es doch so viel Schnee, dass man sich richtig auf Wintersport freut. Sollte morgen hoffentlich klappen, vor der Tür beginnen die Loipen.


  • Emolahti Camping, Pyhäjärvi

    ist ein wirklich schöner und sehr gepflegter Platz. Z.z. ist fast niemand da, umso schöner dass er trotzdem geöffnet hat. Wir haben die direkt hier vorbeilaufenden Loipen genutzt, um 1 Nacht verlängert und uns heute eine der beiden Saunen (elektrisch) einheizen lassen.

  • Ranua

    Wir stellen uns auf dem zum „Ranua Resort“ Hotel gehörigen CP. Am Morgen besuchen wir den Wildlife park. Toll anzuschauen ist besonders der Greifvogel-Teil (auch wenn ich ich diese Tiere eigentlich ungern in Gefangenschft sehe. Allerdings würde zumindest ein Teil der dort gehaltenen wegen Beeinträchtigungen zB der Flugfähigkeit in freier Wildbahn nicht überlebensfähig sein.) Gg. Mittag beginnt es zu regnen, so verzichten wir darauf die direkt vorbeiführenden Loipen zu nutzen.

    In der Sauna am Abend berichtet ein ehemaliger finnischer Fernfahrer (hat häufig Fisch aus dem Norden nach Helsinki transportiert) dass der letzte und dieser Winter bisher ungewöhnlich gewesen seien. Beide sehr wenig Schnee, der letzte z.T. sehr kalt dieser insgesamt viel zu mild.

    Anderntags fahren wir bei anhaltendem Regen weiter nach Pyhää bzw Luosto.

  • Pyhää/Luosto, NP

    Pyhää ist ein typischer Wintersportort bzw -zentrum, nichts das man braucht. Luosto ist etwas geruhsamer. Wir bleiben 2 Nächte auf dem zum „Lapland Hotel“ gehörenden „Caravan Park“. Schön und gepflegt, Loipen und Schneeschuhtouren direkt zugänglich, nicht ganz billig.

    Das Wetter ist unverändert bescheiden, trüb, regnerisch und zu warm (um 0).

    Wir drehen trotzdem eine ausgiebige LL-Runde.

  • Kilopää

    weil das Wetter in Luosto so bescheiden ist fahren wir schon am Vormittag weiter nach Kilopää. Die Gegend liegt ~100m höher, etwas abseits (an RUS grenzend)- und es schneit wenigstens. Zum Nationalpark- Zentrum gehören Hotel und schöne Stellplätze. Wir bleiben 3 Nächte. Langlauf auf wunderschönen Loipen, und eine Schneeschuhwanderung auf den Kilopää, in beeindruckender Landschaft haben uns sehr gefallen . Es gäbe eine Rauchsauna, reizt uns aber nicht so.


  • Saariselkä

    Ein Wintersportort halt, Flughafen in der Nähe, daher auch mit aufg‘spritzten Asiatinnen in Leggins und Floccati-Mantel.

    Die (Schneeschuh-)Wanderung auf den Iisakkipää ist belebt, aber davon unbeeindruckt schön.

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