Auflasten, ja oder nein

  • Moin,

    wir haben uns vor einem halben Jahr einen 3 Jahre alten Malibu 640 LE gekauft. Er ist mit allerlei Extras aufgestattet und wiegt - voll beladen für die Reise - mit 2 Personen und 2 Biorädern, etwas Proviant aber ohne Wasser 3,6 t, mit den Dingen für eine längere Reise auch mal 3,7 t. Falls wir die e-bikes mitnehmen wollen, nochmals mehr. Wir haben das schwere Fahrwerk, was unser Vorgänger auf 3,5 t abgelastet hat. Eine Auflastung wäre von daher kein (technisches) Problem. Uns stellt sich jetzt die Frage, ob wir hoffen sollen, dass wir nicht erwischt werden oder ob wir das Risiko ausschalten und lieber auflasten, z.B. auf 3,85 t. Wir wollen jetzt im Sommer einmal um die Ostsee, da fängt es in Polen schon mit eiem komplizierten Mautsystem (e-toll) an und in Skandinavien gilt Null-Tolleranz. Was würdert Ihr machen?

    VG Camper-Broder1

  • such mal in Fahrwerk, Bremsen nach dem Tröt ,,ich war auf der Waage" da gibts fast 70 Seiten abendfüllenden Lesestoff zum Thema. Mit der Suche über die Lupe reicht der Lesestoff wahrscheinlich für Wochen..

  • Ich würde Räder und Radträger zu Hause lassen und das Zubehör durchforsten, ggf. auch das Reserverad zu Hause lassen. Über 3.5 to ist es echt der Graus……

  • Wir haben voll geladen lediglich 70 kg frei für 1 oder 2 leichte Fahrräder mit leichtem Träger,haben keine Lust auf stress bei Kontrollen ;),wir versuchen immer unter 3,5 t zu bleiben.

  • Hallo,

    wir sind 2023 für 6 Monate einmal um die Ostsee gefahren. Unser Fahrzeug -Adria Twin Supreme 640 SGX- ist auf 4 Tonnen aufgelastet. Für uns war es mit den Maut-Systemen kein Problem. Zu bedenken ist, dass wenn das Wohnmobil ein nicht zugelassenes Gesamtgewicht hat, es auch Probleme mit dem Versicherungsschutz gibt.

  • Moin zusammen,


    wir operieren auch ständig an der 3.5to Grenze mit 3 Personen und noch ohne Fahrräder.

    Abspecken haben sowohl das Auto als auch ich schon gemacht - beide mit mäßigem Erfolg aus unterschiedlichen Gründen 😉


    Da wir in drei Wochen eine ZLF einbauen lassen, lassen wir auch gleich eine Auflastung auf 4.25to machen - mit den bekannten Konsequenzen zu Geschwindigkeit, Zubehör, Überholverboten, etc pp .


    Für uns ist das der sicherere Weg… allerdings muss da jede(r) für sich schauen, wie der eigene Risikoappetit ist / die eigenen Notwendigkeiten sind.


    Liebe Grüße Michi

    Weinsberg 600DQ CaraTour „Wilde Maus“, Bj 2021, 140 PS, 4.25 To, Goldschmitt RHC, Alarm+Sicherheitskram, Autokosmetik innen…

  • Hallo,

    ja, das war exakt der Grund, warum wir uns für einen 6 Meter Kawa entschieden haben. Bei den Größeren bewegt man sich immer an der Grenze.

    Ich würde ihn auflasten und Thema durch.

    Das ist auf die Dauer Stressfreier.


    Gruß Wolle 🧶

  • Du wist den 6,40er, noch dazu mit Fahrrädern, eh nie unter 3,5 to bekommen. Dann kannst du ihn gleich auf 4 to auflasten. Auch habt ihr ihn erst 6 Monate. Schwerer wird das Ding sowieso mit der Zeit. Wenn ihr jetzt ohne Waser mit e-Rädern schon bei 3.7 to+ seid, macht ja auch eine Auflastung auf 3,85 to nur wenig Sinn.

    Schöne Grüße aus dem Allgäu Peter


    Pössl 2winR 25 Citroën Jumper Heavy 3.0 6m X290 - 2015 - Gastankflaschen - NH TTT - H7LED - VB Air/Kuhn Coil Spring

  • Wenn auslasten, dann auf 4t. Ist doch ein 4t Fahrwerk. Bezüglich Nachteilen (Tempolimit, Überholverbot, Maut, etc) gibt es keinen Unterschied zwischen 3,85 und 4t.

  • Moin, wir haben auch aufgelastet(4,2 t) Alles kein Problem. Lediglich die ein oder andere Maut ist etwas aufwendiger zu bezahlen aber alles vertretbar. Wir hatten auch keine Lust uns permanent zu fragen ob wir zu schwer sind oder nicht.


    LG

  • This threads contains 9 more posts that have been hidden for guests, please register yourself or log-in to continue reading.

Participate now!

Don't have a user account on our site yet? Register for free and enjoy all the benefits of the DigiCamper Community!