Erste Überlegungen zum Umsiteg vom HDK zum Kastenwagen - gerne feedback & Ideen!

  • Meine ersten Überlegungen zu dem neuen Projekt "Back to Basic"


    Kurz zu mir

    Bisher fahre ich einen VW Caddy Maxi 4x4 als Minicamper, voll ausgestattet mit Aufstelldach Kanisteranlage, Gaskocher, Kühlbox, Trocken Trenntoilette, Landstromanschluß, Borbatterie mit Ladebooster, Standheizung,…..

    Ich bin alleine unterwegs, von Kurztrips von 1-3 Nächten aber auch beruflich bedingt mal mehrere Wochen. Ich bin ganzjährig unterwegs und viel im Alpenraum (daher Allrad). Ich habe oft nasse Klamotten und dreckige Bergschuhe oder feuchte Skistiefel.



    Warum „Back to Basic“?

    Neue Camper sind oft überladen mit Elektronik: komplex, fehleranfällig, schwer reparierbar. Foren sind voll von Problemen mit Steuerungen, Ladegeräten & Werkstätten.

    Für mich bedeutet Autarkie:

    • Verbrauch reduzieren statt Batterien aufblasen

    • Robuste Basics statt anfälliger Technik

    • Passive Lösungen (Dämmung, Isolierung) vor aktiven Systemen

    • Servicefreundlich & redundant – einfache Wartung, mehrere Wege zum Ziel

    • Flexibel – anpassbar auf unterschiedliche Reisesettings



    Dämmung & Isolierung

    Sehr gute Dämmung und Lärmschutz - Basis für Komfort, Kälte-/Hitzeschutz und geringen Energieverbrauch.


    Fenster

    Nur 1–2 vorne, keine im Heck → mehr Privatsphäre, weniger Wärmeverlust, Schutz vor Hitze, keine Verdunklung notwendig. Coole Aussicht genieße ich von draussen.


    Schlafen

    • Längsbett (min. 100×200, besser 140×200 cm), Festbett, evtl. Hubbette manuell

    • Durchgehende Matratze + Froli-Rost - kein Tetris

    • Isoliert gegen Kälte von unten


    Bad

    Trockentrenntoilette – simpel, frost- und geruchssicher.

    Waschen am Waschbecken

    Duschen unterwegs, Aussenduche, Fitness Studio oder CP, je nach Reisesetting


    Wasser, Waschen = Küchenblock auf Seite der Schiebetüre für Wasserversorgung gut erreichbar

    • Kanisterlösung mit Fuß-/Handpumpe (kein Strom)

    • Großes Becken, auch zum Waschen

    • Fach für nasse Schuhe türnah

    • Stauraum Küchenutensilien


    Kochen

    • Für TÜV: festes Ceranfeld im Technikblock verbaut

    • In der Praxis: mobile Gas- oder Spirituskocher → flexibel & redundant


    Strom

    • Technikblock auf einer Seite gebündelt – gegenüber Schiebetüre

    • Bordbatterie + Ladebooster

    • Powerstations als modulare Ergänzung (Landstrom, Solar, Laden während Fahrt bei voller Bordbatterie)

    • Landstromanschluß

    • Licht: einfache USB-Lampen/Lichterketten


    Heizen

    Diesel Standheizung (gerne wieder eine Eberspächer weil gute Erfahrung im Caddy)


    Kühlung

    Zwei kleine Kompressor-Kühlboxen statt einer großen, einzeln nutzbar, Modell Maentum (vormals Plugin Festivals) IceCube X 25 L


    Stauraum

    • Garage unter dem Bett in Längsrichtung

    • Schwerlastauszug für Euroboxen (auch innen zugänglich)

    • Großes Depot für Getränke/Wasserflaschen – nach dem Einkaufen aus dem Einkaufswagen raus direkt erreichbar


    Fahrzeugbasis: momentan Tendenz zum Ford Transit 4x4

    • L2 H3: kompakt, wendiger, reicht für Basislayout

    • L3 H3: mehr Platz, trotzdem < 6 m (Maut/Fähre), etwas unhandlicher

    • 4x4: wichtig für Winter, Wiesen, Schlechtwege – kein Hardcore-Offroad


    Prinzipien

    1. Energiearm & effizient

    2. Wenige, aber hochwertige Komponenten

    3. Servicefreundlich, modular, zugänglich

    4. Redundanz bei Kochen, Licht, Wasser

    5. Passive Klimastrategien statt Stromfresser


    Fragen an die Community


    Ich freue mich über feedback, Lösungsansätze, Ideen zu dem Vorhaben, insbesonders:

    - Erfahrungen mit Ford Transit 4x4 (L2 vs. L3)?

    - Hubbett

    - Tipps für Werkstatt, die Teilausbau übernimmt: Dämmung & Bodenplatte: optimal wäre eine Werkstatt im Raum Rosenhem / Traunstein / Berchtesgaden / Salzburg.



    Liebe Grüße von dadraussen

  • Home - Wohnmobilecenter Wehle
    Wohnmobilcenter Wehle ist die Service- und Aufrüstwerkstatt in Kaufbeuren und Umgebung. Als Servicestützpunkt und Werksvertrettungen für viele Firmen können…
    wohnmobilcenter-wehle.de


    Schau dir das mal an. Ist in Kaufbeuren, würden denke ich, auch deine Wünsche umsetzen.

  • Der Wehle macht VW, VW oder VW.


    Ob es "Teilausbauer" gibt, die einen nicht ausrauben?


    Dämmung und Bodenplatte sind bei einem Selbstausbau noch die trivialsten Arbeitsschritte. (Ja, ich habe schon einen "Van" ausgebaut)

    Schöne Grüße aus dem Allgäu Peter


    Pössl 2winR 25 Citroën Jumper Heavy 3.0 6m X290 - 2015 - Gastankflaschen - NH TTT - H7LED - VB Air/Kuhn Coil Spring

  • War hier nicht neulich einer, der seinen in Spanien hat ausbauen lassen oder das noch tut? Ich fand die Preise im Rahmen und man kann bestimmt viel mitreden.


    Ich denke, dass war die Bude hier: https://germany.portcamper.com/

    https://drive.google.com/file/…VdgSLX7p1uv8KOE4aOT5/view (Broschüre mit Preisen)


    Kay

    ---
    LaStrada Avanti H (2013) mit Hecksitzgruppe/Hubbett, 148PS, Mopedträger, Gas- & Dieselheizung (Planar2D), SOG
    140+100Wp (PAR) Solar mit Votronic MPP 250, LCD-Solar-Computer S + Büttner BatterieComputer 4000IQ mit Shunt

    Verbrauch: Bei 110km/h (2500U/min) 10.4L/100km, bei 115km/h ca. 11L/100km, bei 120km/h bis 12.7L/100km Expresszuschlag für H3-Superhochdach/AT-Reifen


  • Das ist der Artikel, da kannste den Guten bestimmt mal befragen zu der Firma.


    Kay

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    LaStrada Avanti H (2013) mit Hecksitzgruppe/Hubbett, 148PS, Mopedträger, Gas- & Dieselheizung (Planar2D), SOG
    140+100Wp (PAR) Solar mit Votronic MPP 250, LCD-Solar-Computer S + Büttner BatterieComputer 4000IQ mit Shunt

    Verbrauch: Bei 110km/h (2500U/min) 10.4L/100km, bei 115km/h ca. 11L/100km, bei 120km/h bis 12.7L/100km Expresszuschlag für H3-Superhochdach/AT-Reifen

  • Hallo ,


    ein fertig ausgebauter Kasten ist ggf. deutlich günstiger als ein vergleichbaren Kasten ohne jeglichen Wohnmobil Aausbau kaufen und ihn ausbauen zu lassen .


    Ein Ford Transit Kastenwagen als 4x4 in L3 H2 kostet laut Internet 48.000 €


    und hier dazu ein passender als WM ausgebauter ( fast neuer ) Top ausgestatteter für 59.900€


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    für ca. 10.000 wird man wohl keinen Ausbauer finden der incl aller zum WM Ausbau benötigter Teile einem so was zusammenbaut .


    Alleine die im oben genannten Fahrzeug verbauten ( Dieselheizung , Solar , Lifepo 4 , Kompressorkühlschrank , Heckfahradträger usw. Teile liegen ja schon locker über 10.000 €


    LG

  • dadraussen

    Changed the title of the thread from “Erste Überlegungen zum Umsieg vom HDK zum Katenwagen - gerne feedback & Ideen!” to “Erste Überlegungen zum Umsiteg vom HDK zum Kastenwagen - gerne feedback & Ideen!”.
  • ein fertig ausgebauter Kasten ist ggf. deutlich günstiger als ein vergleichbaren Kasten ohne jeglichen Wohnmobil Aausbau kaufen und ihn ausbauen zu lassen .

    Grundsätzlich hast Du natürlich recht, aber der Selbstausbauer kann:

    • ein gebrauchtes Fahrzeug umbauen
    • das Fahrzeug seinen Bedürfnissen optimal anpassen

    Und in seiner obigen Liste finde ich weder eine LifFePO4 noch Solar noch Fahrradträger.


    Ich gehöre allerdings der Kompromissfraktion an, die eine Fertigbude an einigen "Muss!"-Stellen anpasst, mit dem Rest dann "lebt" und dann lieber damit in den Urlaub fährt, als Monatelang an einer Bude rumzuschrauben. Und wie mir viele Selbstausbauer sagten: Nach dem Ausbau ist vor den Neuausbau ;)


    VG Thomas

  • Deinen Ansatz "Back tu Basic" finde ich gut und nachvollziehbar!

    Aus diesem Grund solltest Dir gut überlegen ob ein 4x4 für Dich einen Mehrwert hat: Weniger Zuladung/ höhere Anschaffungskosten/ Spritverbrauch.

    Ich selbst war mehrere Jahre mit einem 4x4 on Tour, seit zwei Jahren im Crafter ohne. Mit der entsprechenden Bodenfreiheit und Bereifung hätte ich in noch keiner Situation einen Allrad brauchen können.


    Gute Idee: Kauf Dir einen guten gebrauchten als solide Basis, erbringe so viel wie möglich Eigenleistung und lass Dich bei anspruchsvollen Arbeiten vom Ausbauer unterstützen :thumbup:

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