Das Thema interessiert mich auch, insbesondere ein Erfahrungsbericht aus der Praxis.
Die Theorie ist ja auch im normalen E-PKW-Bereich (ohne Anhänger) eine andere, als in der Praxis. Das bedeutet nicht, dass es "schlecht" wäre, aber die Reichweiten sind dann je nach Fahrweise, Temperatur, Strecke, usw... doch deutlich anders als auf dem Datenblatt. Dennoch machen mir die E-Auto-Fahrer keinen unzufriedenen Eindruck, oft ganz im Gegenteil - es ist nur etwas anders von der Planung her.
Wenn jetzt ein Caravan mit dem E-Auto gezogen wird, dann ändert sich das Ganze natürlich nochmal und es wäre spannend zu erfahren, wie Eure bisherigen Erlebnisse in dieser Kombi waren, wo es ggf. "nervt" oder ob es gar die entspannteste Urlaubsform überhaupt ist, da z. B. das Zugfahrzeug am Zielort bequem nachgeladen werden kann.
Wenn hier ein Caravan-Fahrer (ich weiss, "-zieher") vertreten ist oder sich anmelden mag, um ein paar Erfahrungen zu teilen, würde uns das sehr freuen
Ein Kollege von mir hat so einen vollelektrischen Skoda. Aus seiner "Diesel-Zeit" hat er noch ein Dachzelt, dass er nach wie vor nutzt. Wenn dass drauf ist geht die Reichweite um rund ein Drittel zurück. Mit einem Wohnwagen hinten drann wird das wohl eher noch schlechter laufen.
Ich hatte drei Jahre lang einen Foodtrailer (Imbisswagen). Den habe ich immer mit dem Tesla Model Y gezogen. Man muss ganz ehrlich sagen, da lässt die Reichweite dann schon rapide nach. Ungefähr noch etwas mehr als die halbe Reichweite war es bei mir.
Der Mehrverbrauch hängt in erster Linie von der Aerodynamik ab, sprich Höhe (und gegebenfalls auch Breite) Zugfahrzeug und Anhänger. Egal ob Elektro oder Verbrenner
Bei einem normalen, niedrigen Kompaktklasse PKW kommt das durchaus hin mit so einem extremen Mehrverbrauch, wenn man einen großen Wohnanhänger dran hängt. Ist die Silhouette des Anhängers (deutlich) kleiner als die des Zugfahrzeugs, dann ändert sich der Luftwiderstand nicht wirklich. Von daher kann man da keine pauschalen Aussagen zum Mehrverbrauch treffen.
Ich habe z.B. einen geschlossenen Kastenanhänger für 2 Kräder. Hinter unserem Wohnmobil ist da kein nenneswerter Mehrverbrauch feststellbar. Der selbe Anhänger hinter einem SUV wie CX5 oder Q5 sorgt schon für einen deutlich messbaren Mehrverbrauch und als ein Kollege den mal über eine längere Strecke mit seiner B-Klasse gezogen hat, hat er im Vergleich zum Normalbetrieb sogar fast schon das Doppelte verbraucht.
wir haben überlegt auf ein E Auto umzusteigen. Wohnwagen ist ein 2,5t Hobby. Grundgedanke war die Standklima Anlage (wir haben drei Hunde dabei) das erste Problem: E Auto mit 2,t AHK ist schon sehr selten. 2. Die Reichweite (speziell im Winter) geht rapide zurück (sagt sogar der Verkäufer) 3. sehr umständliche Laderei. Der Wohnwagen muss in der Regel vorher abgekuppelt werden, um an die Ladesäule zu gelangen.