KW Winterparken ohne Überdachung: was ist zu bedenken?

  • Hallo,

    Ende Januar werde ich voraussichtlich PKW-frei sein. Der KW wird dann die PKW-Funktion übernehmen. Ich werde ihn wie schon das Auto maximal 2x wöchentlich nutzen und auch nur für Kurzstrecken. Reisefahrten mal ausgenommen. Aber die sind mir bei Temperaturen unter 5 Grad eigentlich zu ungemütlich.

    Ich plane, das Fahrzeug dann dauerhaft vor der Garage zu parken. Da kann ich auch gut Strom nehmen. Aber ein Dach wie jetzt noch im offenen ehemaligen Bundeswehrhangar habe ich dann nicht mehr.

    Zu einer Unterbodenversiegelung oder ähnlichem als Schutz vor Schäden durch Streusalz lasse ich mich demnächst durch eine kundige Werkstatt beraten.


    Was ist bei dieser beschriebenen „ungeschützten“ Parkform nach Eurer Kenntnis oder Erfahrung zu bedenken und beachten?

    Gruß aus Südniedersachsen


    und unterwegs (mit versch. KW seit ca 2003) mit La Strada Avanti H BJ 2019, 148 PS, Solarpanel, WR, Alarmanlage Thitronik, AhK+Ebike

  • Eigentlich gibt es nichts zu beachten. Ich bin einige Jahre mit einem LT Florida als Solofahrzeug unterwegs gewesen. Wasser war nur für Trips drin. Wenn es arg kalt war habe ich am Abend die Dieselheizung programmiert, so ist man dann am Morgen ohne Erfrierungen davon gekommen.

    Unterbodenschutz etc. habe ich nicht gemacht. Es hat ihm nicht geschadet der 1989 lebt immer noch und wird gerade restauriert.

  • Ich nutze seit fast 17 Jahren meinen Kasten als Alltagsauto. Die ersten Jahre stand er noch frei auf dem Grundstück, dann habe ich mir einen Carport gebaut, um nicht immer in aller Früh den Schnee abräumen zu müssen, da mein Kasten 3,15 m hoch ist.

    Da ich in Bayern wohne, habe ich die ersten Jahre jeden Herbst Unterbodenschutz auftragen lassen, musste allerdings schon vor drei Jahren die Schweller schweißen lassen, und sollte mein Kasten jemals wieder fahrtüchtig werden, muss ich vor der nächsten Hauptuntersuchung wiederum den damals nicht geschweißten Schweller unter der Fahrertür machen lassen.

    Ansonsten sind die Fahrzeuge ja für den Alltagsgebrauch konzipiert, so wie jedes andere Fahrzeug auch.

  • Danke für Eure Antworten.

    @ Dany: Habe ich Dich richtig verstanden? Du hälst also einen Unterbodenschutz für sinnvoll? 🤔 FZ 17 Jahre, in den ersten Jahren Unterbodenschutz, dann nicht mehr und mit 14 Jahren erste Schwellererosionen (liest sich irgendwie komisch, wird aber bestimmt richtig erkannt…).

    Gruß aus Südniedersachsen


    und unterwegs (mit versch. KW seit ca 2003) mit La Strada Avanti H BJ 2019, 148 PS, Solarpanel, WR, Alarmanlage Thitronik, AhK+Ebike

  • Meine ganzen Fahrzeuge haben nie "ein Dach über dem Kopf" gekannt. Wurden auch Sommer wie Winter gefahren.

    Seit 20 Jahren hat das immer ohne Probleme geklappt. Davor war das Rosten schon ein Problem, aber zwischenzeitlich nicht mehr.

    Wer ne Monatskarte hat, sollte nicht am Monatsanfang sterben. (EoC)

    Knaus Boxlife 600me, Modell 2025, Multijet 3, 140 PS, 6 G Handschalter, Truma 6D, 2,6kg Gardinger Gasflasche zum Nachfüllen, Thule VeloSwing, Hubbett

  • jeden Herbst Unterbodenschutz auftragen lassen

    Zuviel Unterbodenschutz ist meist kontraproduktiv. Sitzt der Gilb erstmal darunter, rostet es unbemerkt weiter bis die ersten Löcher da sind.

    Besser keinen zusätzlichen Schutz und jährlich kontrollieren!

    Wenn es denn unbedingt sein muss, dann nur am Neufahrzeug.

    Gruß aus der Südpfalz


    Martin (seit 2014 im Kastenwagenforum)


    Knaus BoxStar Road auf Ducato 5,40 mit 130 PS und Comfortmatic aus 2014 (vor Facelift)

  • Hallo,

    viel wichtiger ist eine kriechfähige Hohlraumversiegelung, zum Beispiel mit Fluidfilm, kannste selber Machen. Den Unterboden kannst du ständig Kontrollieren, bei den Hohlräumen brauchst du schon eine Inspektionskamera. Wenn Unterbodenschutz dann auch kriechfähig und vorbeugend gegen Tausalz, kannste auch selber Machen. Gibt aber über dieses Thema unzählige Infos im I-Net.

    Grüße

  • eine physikalische Tatsache, die im Alltagsbetrieb oft nicht bewusst ist.


    Ob so ein Womo warm oder kalt steht ist nachrangig.


    Was ein Womo aber gar nicht mag, dass ist wenn man es ständig warm abstellt wird und dann geschlossen abkühlt. Luft, die abkühlt, kann weniger Wasser speichern. Dieses Wasser kondensiert dann an kalten Flächen.

    Will man also ein trockenes Auto, dann muss die warme Luft weg vor dem parken.

    Entweder brutal Fenster auf und Heizung kalt am Ende der Fahrt oder einen Moment die Schiebetür auf beim Aussteigen. 2 Minuten reichen völlig aus.

    So hat man immer ein schön trockenes Auto. Lüften beim parken oder der Unsinn mit Entfeuchtern ist NICHT notwenig.

  • Oder die letzte Stunde mit Klimaanlage fahren, entfeuchtet auch noch mal...und dann nach dem abstellen noch mal stosslüften.

    K

    ---
    LaStrada Avanti H (2013) mit Hecksitzgruppe/Hubbett, 148PS, Mopedträger, Gas- & Dieselheizung (Planar2D), SOG
    140+100Wp (PAR) Solar mit Votronic MPP 250, LCD-Solar-Computer S + Büttner BatterieComputer 4000IQ mit Shunt

    Verbrauch: Bei 110km/h (2500U/min) 10.4L/100km, bei 115km/h ca. 11L/100km, bei 120km/h bis 12.7L/100km Expresszuschlag für H3-Superhochdach/AT-Reifen

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