Wie kalkuliert ihr eure Reisen?

  • Liebe DigiCamper,


    Reisen kostet Geld - bei dem Einen mehr, bei dem Anderen weniger. Wie ist das bei euch? Kalkuliert ihr eure Reisen komplett durch mit z. B. einem festen Tagessatz oder seid ihr so lange unterwegs, wie das Gesamtbudget reicht? Oder lebt ihr lieber frei nach dem Motto "was kostet die Welt"?


    Ich freue mich über eure Kommentare und Rückmeldungen! :)


    Eure Marianne

  • Ich mache eine grobe Tourplanung, da ist die Route definiert mit den Übernachtungspunkten und die Kilometer sowie Plätze, wenn ich welche rausgesucht habe. Muss man sowieso, wer im Berufsleben steht.

    Die Strecke wird mit dem Verbrauch und Spritpreis gerechnet, die Maut kenne ich oder ich lasse sie rechnen, die Plätze haben Preise oder ich setze einen Pauschalwert an und die Lebensführungskosten werden mit einem Tagespauschalsatz angesetzt, ein Erfahrungswert, der je nach Land etwas angepaßt wird.

    Die Tabelle ist recht komfortabel und schnell gepflegt.

    Sie dient lediglich als grobe Schätzung. Manchmal wird von der Tour abgewichen, öfter noch wird ein anderen Platz gewählt und die übrigen Kosten hängen auch stark von den Aktivitäten und Restaurantbesuchen ab.

    Allerdings wird das Ergebnis für das Befüllen des Urlaubskontos genommen. Wir bezahlen alles, vom Sprit über den Platz bis zur Flasche Secco, mit Karte von einem dafür vorgesehenen Konto.

    Das hat sich für uns als perfekte Lösung herausgestellt, da wir getrennte Konten haben.

    Ausgaben/Kosten machen wir aber nicht vom Kontostand abhängig. Wenns in seltenen Fällen nicht reicht, dann muss halt nachgeschossen werden.

  • Ist mir völlig egal was es kostet- wir sind immer eher sparsam und parken aber auch mal das Womo vorm 5* Hotel wenn das richtig gut ist….. Budget - Fremdwort. Alles für die Erben aufheben? Nö!😎

  • Ich muss auch sagen, dass wir den erwarteten finanziellen Aufwand nicht wirklich planen. Wir leben unterwegs eigentlich genauso wie zu Hause. Das soll heißen, wir kochen meistens selbst, versorgen uns im Supermarkt (nicht beim Discounter), Brot und Brötchen vom Bäcker etc. Spritkosten fallen natürlich mehr an als daheim und die Platzkosten gibt es ja zu Hause auch nicht. Unser Wohnmobil ist aber ohnehin recht teuer im Unterhalt und deshalb nutzen wir es auch möglichst viel.

  • Kein Budget. Seidem ich ein WoMo habe, gebe ich (gefühlt) weniger für Urlaub aus als vorher. Auch wenn die Gesamtkosten mir Wertverlust usw deutlich höher sein könnten. Ich könnte aber auch nicht genau sagen was zZ ein Liter Milch im Laden kostet.

  • Wenn ich unterstelle, dass das Reisebudget bei den meisten nicht begrenzende Größe ist, so ist es doch vllt. die berufliche Vergangenheit/Gegenwart.

    Kaufleute und Buchhalter neigen eher dazu, alles mögliche zu kalkulieren, ob nun notwendig oder aus Spaß an der Freude.

    Ich will Euch nicht erzählen, welche Betriebskalkulationen bei mir im Kopf ablaufen, inspiriert durch LKW-Werbung oder ein Firmenschild im nahen Gewerbegebiet, wenn ich auf der Autobahn zum Termin fahre.

    Bei der Milch zeigt es eigentlich nur, dass die Frau alles machen muss :)

  • Wir haben kein Budget sondern ein Zeitlimit.

    Wenn wir fahren, dann sind wir auf Urlaub. Nachdem wir Jobtechnisch voll eingespannt sind ist es in den wenigen Wochen und Wochenenden nicht das Geld was es limitiert....

    Trotzdem sind wir, ausser mit den Spritkosten, nicht deutlich teurer als vor 25 Jahren wo wir nur ein sehr schmales Budget hatten.


    Wir brauchen zu 4. für 14 Tage etwa 2.000.-€

    Allen ein frohes Weihnachtsfest,


    Mit freundlichen Grüßen


    CG

  • Ich muss auch sagen, dass wir den erwarteten finanziellen Aufwand nicht wirklich planen. Wir leben unterwegs eigentlich genauso wie zu Hause. Das soll heißen, wir kochen meistens selbst, versorgen uns im Supermarkt (nicht beim Discounter), Brot und Brötchen vom Bäcker etc. Spritkosten fallen natürlich mehr an als daheim und die Platzkosten gibt es ja zu Hause auch nicht. Unser Wohnmobil ist aber ohnehin recht teuer im Unterhalt und deshalb nutzen wir es auch möglichst viel.

    Genauso machen wir es auch.

    Für uns die ideal Art zu reisen, wobei wir von unterwegs auch noch arbeiten.

  • Da wir normal, d.h. wie zu Hause, leben haben wir trotz Diesel, ev. Maut, und Stellplatzgebühren (wir stehen aber auch manchmal frei) bisher praktisch keine höheren Kosten als zu Hause. Wir profitieren von den je nach Land deutlich günstigeren Lebenserhaltungskosten, tieferen Restaurantpreisen und dem aktuell für uns mehr als guten Wechselkurs ;) . Hoffe der CHF bleibt noch lange stark ^^

  • Wir haben auch kein Budget.

    Trotzdem sind die Ausgaben im Blick.

    Sonderkosten wie Diesel und Wartung im Ausland, da oft einiges günstiger, kommen dazu.

    Zuhause spart man Strom und Heizung.

    Wir hatten in 10 Wochen Spanien günstigere Lebenshaltungskosten, günstigere Dieselpreise (Maut 56€).

    Für Stellplätze haben wir in 10 Wochen 280€ ausgegeben , das zeigt unsere Autarkie. Landstrom haben wir nie gebraucht.

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