Solarpanels delaminiert

  • Die werkseitig montierten Solarpanels auf meinem Arto scheinen sich aufzulösen, lt. Wattstunde (Hersteller der Panels) löst sich die Laminierung auf.

    Das wird sicher früher oder später zu Leistungsverlust oder Komplettausfall führen. Leider besteht keine Gewährleistung seitens NB mehr und auch eine kulante Regelung wird nicht angeboten.

    Hat schon mal jemand die verklebten Module abgelöst, die Dinger scheinen ja flächig verklebt zu sein?

    Könnte man statt abzulösen die Anschlußdosen von den Modulen entfernen und neue Module auf die alten kleben?

    Alternativ überlege ich neue Module zusätzlich zu montieren und die alten weiter zu nutzen solange sie Leistung bringen.

    Über die halbflexiblen Module gehen die Meinungen ja ziemlich auseinander, sind Rahmenmodule die bessere Wahl? Die könnte man mit den Haltern direkt über die vorhanden Module montieren.

    Wer hat seine Solarpanels durch neue ersetzt und wie, wäre für den einen oder anderen Tip dankbar.

  • Du kannst die alten Module „überbauen“ lassen. Das vernünftige Entfernen ist ein großer Aufwand der vermeidbar ist. Frag mal bei Transwatt z.B. dafür an.

    Die aufgeständerten Module haben deutlich bessere Performance uns sind langlebiger.

  • Du kannst die alten Module „überbauen“ lassen. Das vernünftige Entfernen ist ein großer Aufwand der vermeidbar ist. Frag mal bei Transwatt z.B. dafür an.

    Die aufgeständerten Module haben deutlich bessere Performance uns sind langlebiger.

    so würde ich es auch machen.

  • Der letzte Schrei im Solarmarkt sind derzeit Glas-Glas-Module, also Module die zwischen den Solarzellen aus durchsichtigem Glas bestehen und dadurch über LIchtreflexionen auf der Rückseite auch noch Energie erzeugen.

    Ich weiss nur nicht, ob diese im Wohnmobilmarkt auch schon angekommen sind.


    Grüssle

    Mad

  • Hallo,


    die Solarmodule kann man mit einem Schneiddraht vom Dach lösen. Zurück bleibt dann nur noch ein Teil des Klebers. Den zu entfernen ist möglich aber äußerst mühsam. Die neuen Module kann man versuchen über die Klebereste zukleben. Ist aber nur Kosmetik.

    Ich habe meine Module mit 60 x 60mm Aluwinkel aufgeklebt. Sind normale Hausmodule und funktionieren sehr gut.

    Grüße

    Heinz

  • Mit Rahmenmodule zu überbauen ist sicher eine Alternative, speziell wenn man die Garantiezeiten betrachtet und der mögliche Ertrag scheint auch höher zu sein.

    Welcher zeitliche Aufwand wäre da. Nötig die vorhandenen Module sauber zu entfernen?

    Hat das schon mal jemand gemacht und wie bekommt man die Kleberreste von der Dachhaut?

  • Hallo DY,


    habe vor ein paar Jahren auf einem Phönix 2 Module mit Schneiddraht gelöst. Ging ganz prima und dauerte keine viertel Stunde. Die eigentliche Arbeit kam jetzt. Das säubern von den restlichen Kleberesten. Wir haben irgendwann aufgegeben und die neuen Module über die Klebereste geklebt - frei nach dem Motto: Sieht eh keiner

  • Sowohl von der zu erwartenden Lebensdauer, Preis/Leistungsverhältnis aber auch Nachhaltigkeit sind die starren Module einfach zu bevorzugen.


    Um die alten Module zu entfernen: Schneidedraht ca. 2m, optimal als "Ring". Dann eine Bohrmaschine (Akkuschrauber) mit einem Topfbohrer nehmen. Auf den Topfbohrer ein Stück Fahrradschlauch drauffriemeln und so als "Riemenscheibe" verwenden. Dann den Schneiddraht unter ein Ende der flexiblen Panele einziehen und mit dem Akkuschrauber laufend durchziehen.

    Die Klebereste lassen sich grob mit dem Multitool abtragen und der Rest mit Diesel. Ganz rückstandsfrei wird es nicht gehen aber man bekommt das Meiste entfernt. Dann das Dach einmal komplett mit feinem Schleifpapier (optimalerweise naß) in einer Körnung ab 1.400 bis 1.800 abschleifen und entfetten. Nun mit Dekalin Karosseriekleber sogenannte C-Schienen auf dem Dach verkleben (Leitermuster). Auf diese C-Schienen kann man später die neuen Panele mit Winkeln aufschrauben und hat lebenslang Ruhe, auch wenn man mal Panele tauschen oder auch nur zu Reinigungszwecken abnehmen möchte. Die Winkel lassen sich ja innerhalb der gesamten Länge der C-Profile verschieben und so kann man fast jedes Maß befestigen.


    Nach dem Verkleben der C-Schienen einmal mit einer Glanzpolitur und Maschine über das Dach und alles ist wie neu. Alternativ vor dem Verschrauben der Panele das Dach mit einer Schutzbeschichtung (Ich habe Waterstop verwendet) versiegeln. Dann hat man neben dem mechanischen Schutz auch gleich eine zusätzliche Schalldämmung, was sich bei Regen oder Hagel sehr deutlich bemerkbar macht. Ich habe dabei Luken und Aufbauen belassen und einfach die Dichtbereiche mit der Beschichtung überzogen. Damit sind auch spätere, potentielle Dichtstellen gesichert.


    vG

    Martin

  • Als0 die Module zu entfernen scheint mir nicht die beste Idee zu sein. Ich überlege daher den Platz auf dem Dach zu nutzen und zwei zusätzliche Rahmenmodule zu montieren.

    Die zwei flexiblen Module sind derzeit ja noch nicht komplett hinüber und solange sie noch einigermaßen Leistung bringen könnten sie ja weiter benutzt werden.

    So dass dann an der vorhandenen Verkabelung insgesamt vier Module angeschlossen wären.

    Bin mir nur nicht sicher ob der Kabelquerschnitt dafür dann ausreichend wäre.

    Der Laderegler hätte noch Kapazität für weitere Platten.

    Die zwei neuen Module komplett neu verkabeln ist eigentlich keine Option.

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