Hubbett Concorde Charisma Gasfeder umbau auf Linearmotor

  • Einen frischen guten Tag in die Runde


    Was macht der WoMo-Schrauber wenn er aufm Standplatz steht und nicht gerade unterwegs ist. . . ..

    Er schaut sich das WoMo an und studiert, was Man(n) denn "Schrauben" könnte, es findet sich ja immer was, was zu tun ist. 🤷‍♂️

    Nun denn, hat die Herzallerliebste nicht mal geklagt, dass das Hochdrücken des Hubbettes eine Schweisstreibende Schwerstleistung sei . . . .
    😇 Komisch, ich weis da nichts von, wenn ich morgens aus meiner "Captain-Sweet" komme, tue ich nur eine Schiebetüre schieben und gut ist 😇


    Aber nun zum eigentlichen Thema

    Hab dann auf dem Stellplatz die Gasdruckfeder aus Neugierde ausgebaut, hat dann hatt's "klack" gemacht und das Elend ging los (Wie die wieder reinzubringen war, ist eine andere Geschichte)

    Da aber nach nun 17 Jahren diese Gasfedern wohl schon länger schwächeln und erlahmen, kam mir nun der Geistesblitz, kann sowas nicht auch durch einen Spindelmotor (oder wie die Dinger heissen) ersetzt werden?

    Danach noch sauber Elektrifizieren und dann sollt doch ein Schweisstreibender "Kampf" entfallen. (So denk ich mir)


    Hat da wer in der Rund auch schon solche Ideen / Projekte umgesetzt oder Erfahrungen damit?


    Merssi für euer Feedback Ideen und Anregungen.

    Konkrete Vorschläge mit Datennachweise sind immer willkommen.


    Schönes Weekend


    Mike 🍀IMG_3794.jpg

    IMG_3795.jpgIMG_3796.jpg

  • :) Bereits in Arbeit ...


    2 x Linearantrieb sind bereits vorhanden

    Schalter, Fensterhebertaster aus BMW E30 ist bereits vorhanden

    Verkabelung mit 2,5mm² habe ich bei der Überarbeitung der Elektrik bereits verlegt

    Gestängeadapter für die Befestigung der Linearantriebe am Bett und unten an der Bodenplatte mit Höhenverstellung (Einstellen der Linearmotoren) ist bereits vorhanden, habe ich mir beim Metallbauer des Vertrauens bauen lassen.

    Ebenfalls vorhanden ist das Holz (Kirschbaum) für die Verkleidung der Motoren, nur noch nicht zugeschnitten.


    Die originale Mechanik bleibt unangetastet damit ich die Verriegelung als Sicherheitsmerkmal behalte. Es gibt keine Endschalter, die Endpunkte werden durch die Überlastabschaltung der Linearantriebe und Anschläge definiert.


    Der Einbau ist vorbereitet, findet aber erst (wie schonmal angekündigt) in Verbindung mit dem Projektschritt "Innenausbau" statt.


    vG

    Martin

  • Lach 😂

    Ich hab's noch meiner "holden" gesagt: Ich wette "Zausels" hat das auch schon mal durch seine Hirnwindungen durchgeackert 😎

  • Danke der Antwort Martin 👍

    Hilft mir aber ausser dass ich jetzt weis, dass man die Dinger Linearantriebe nennt nicht wirklich weiter.

    Konkret müsst ich wissen, Hast du das selbe Bett (Gestell) wie ich?

    wenn ja, wo wird welche Änderung an der bestehenden Installation angepasst / geändert. so dass da solche Motore verbaut werden können?

    Was sind das für Motore, von wem erstanden? link 🙏 pls

    Das mit der Endabschaltung, hab ich auch so gedacht 👍

    Wenn ich deine Zeilen richtig verstehe, werden deine "Linearmotore" auf dem Fahrzeugboden montiert und oben am "Bettgestell" dies wird dann die Hub / Senkung der Last bewegen. Stimmt's?

    Meine Gedanken, gehen eher in die Richtung, ob die Gasfedern, einfach durch Stellmotore ersetzt werden könnten?

    Bin der Meinung, dass ich dies mal bei den Inscheneuren der Concorde Zunft angefragt habe, mit der Antwort: Unmöglich!

    Und eben genau da beginnt meine Einstellung; Geht nicht, ok es ist nur eine Frage des Aufwandes, bis es eben doch geht 😇

  • Hast du das selbe Bett (Gestell) wie ich?

    Jupp, ist identisch.


    Die Gasfedern durch Linearantrieb ersetzen, wird nicht funktionieren, da die Hebelkraft immens ist und es keine Linearantriebe gibt, die solche Kräfte aufnehmen. Zumindest nicht im verträglichen Preisrahmen.


    Ich hatte das schon mal ausführlich beschrieben ... Muss ich nochmal raussuchen aber hier am Strand in der prallen Sonne wird das nüscht.


    vG

    Martin

  • Hebekraft immens . . .

    Bei meinen steht 1000N drauf, da geh ich von 1000Newton aus = 102 Kg. die da gestemmt werden müssten.

    Warum kann dann IMG_3795.jpgsowas nüscht durch einen Linearmotor ersetzt werden . . . . ?

    Was mach ich denn da für einen Denkfehler?


    Ps. wo denn am Strand?

    Wir weilen grad in Breisach aufm WoMo Stellplatz 😎

  • Am Strand von Villaricos in Südspanien. Sind seit Septmber 2024 hier in Südspanien.


    Da wo die Gasdruckfeder verbaut ist, passt ein regulärer Linearmotor rein mechanisch einfach nicht hin. Also ginge nur ein Linearantrieb mit sogenanntem Kernmotor, wobei der ebenfalls platztechnisch grenzwertig ist. Diese Linearmotoren schaffen bis zu 500Nm. Das reicht aber nicht aus, um das Hubbett zu heben. Die vorhanden Gasdruckdämpfer "unterstützen" ja auch nur die Hebekraft, die letztendlich aus dem Bizeps des Bedieners kommen muss. Wenn du dir die Mechanik mal genauer anschaust und die Hebelgesetze anwendest, dann siehst du, das die Hebelwirkung extrem ungünstig ist. Da in dem Bereich zwischen Fahrerhausteil und der eigentlichen Wohngruppe ein verfügbarer Bereich von ca. 15-20cm ist (da hängt normalerweise bei dem Modell dieser dussilige Staubfänger, auch Vorhang genannt. An dieser Stelle werde ich die Linearantriebe verbauen und in Holz "einhausen". Aus den Kästen schaut dann nur die Halterung für das Hubbett heraus und der eigentliche Antrieb ist unsichtbar. In die Holzverblendung wird ein Ausschnitt ausgefräst, in welchem der Tragwinkel für das Hubbett als Verbindung zu den Linearantrieben "fährt". Ob ich da noch Bürsten einsetze um den Slot etwas professioneller zu gestalten, weiß ich noch nicht.

    Die Linerarmotoren mit seitlich angeflanschtem Motor, der eine Übersetzung auf die Spindel bietet, die ich verwende, können bis zu 6.000Nm Hubkraft und das macht insgesamt 12.000Nm (weil 2 Stück) aus. Die Fräsung in der Holzblende ist auch gleichzeitig der "Anschlag" für oben/unten.

    Der Taster (Auf/Ab) wird in der Blende des Hubbettes neben der mechanischen Betätigung installiert. Dann kann ich praktisch auf den Taster drücken und gleichzeitig die Entriegelung betätigen. Beim Hochfahren fährt das Hubbett automatisch in die Verriegelung.


    Hintergrund der ganzen Aktion ist, dass wir das Hubbett als Stauraum für Jacken und überzählige Decken/Kissen verwenden. Christina hat aber keine Chance das Teil zu bewegen. Da brauchst eben zu viel Kraft. Deswegen hatte ich bereits vor mehr als einem Jahr diesen Umbau geplant. Der Umbau des grauen Monsters ist aber in diverse Projektschritte unterteils und der Innenausbau ist noch nicht dran. Deswegen habe ich da noch nichts weiter unternommen aber bereits das Konzept und das Material parat liegen.

  • Olà Martin

    Beim Thema: "Verkabelung mit 2,5mm² habe ich bei der Überarbeitung der Elektrik bereits verlegt"
    und da du dies ja schon gemacht hast, darf ich fragen, von wo her (direkt ab Batterie, nehme ich an) und wo hast die Kabel durchgefädelt hoch zur Armatur?

    Grüsse nach 😎 España

  • Olà Martin

    Beim Thema: "Verkabelung mit 2,5mm² habe ich bei der Überarbeitung der Elektrik bereits verlegt"
    und da du dies ja schon gemacht hast, darf ich fragen, von wo her (direkt ab Batterie, nehme ich an) und wo hast die Kabel durchgefädelt hoch zur Armatur?

    Grüsse nach 😎 España

    Ich habe die Kabel direkt v[n meiner Verteilerschiene, Plus über Sicherung 30A, dadurch den Zwischenboden bis in das vordere Staufach verlegt.

    Die Linearantriebe werden bei mir ja im Bereich (Bri PKW würde man B-Säule sagen) zwischen Fahrer/Beifahrerfenster und Wohnzimmerfenster verbaut. Da bin ich direkt oberhalb des vorderen Staufaches. Das Kabel zum Sxhalter geht dann weiter zu dem Bereich oberhalb des Beifahrerfensters nach vorne und fort als "Affenschaukel" an das Hubbett.


    vG

    Martin

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