Bei meinem letzten Besuch bei Concorde 2024 las ich im Kundenbüro den Hinweis, dass Kameras etc. vor der Einfahrt in die Werkstatt vom Stromnetz zu trennen oder anderweitig unbrauchbar zu machen seien. Dafür war es jedoch zu spät, denn die Schlüsselübergabe hatte bereits stattgefunden. Ich machte aber auch keine großen Gedanken, denn meine Dashcam schaltet ohnehin nach zwei Minuten ab und die Birdview geht mit der Zündung an und aus und zeichnet nur auf, wenn ich einen USB-Stick dem Armaturenbrett stecke. Beides werden die schon feststellen - dachte ich mir.
Um so erstaunter war ich, als bei Abholung des Fahrzeugs die Dashcam von außen an der Windschutzscheibe zugeklebt war und zusätzlich auch noch der Netzstecker gezogen wurde. Auch die Birdview-Anlage startete nicht wie gewohnt beim einschalten der Zündung, sondern musste von mir erst wieder anhand der Anleitung in Betrieb genommen werden. Da ich bereits das Werksgelände verlassen hatte und nach 17:00 h ohnehin kaum jemand erreichbar ist, wollte ich auch nicht zurückfahren.
Beides verursachte einen erheblichen Zeit- und Informationsaufwand, denn der Netzstecker lässt sich ohne Abbau der Dashcam kaum installieren und die BirdViiew läuft so automatisch, dass nur bei Störungen eingegriffen werden muss, was bisher noch nie vorkam. Deshalb der Blick ins Handbuch.
Auf viel spätere Nachfrage bei einem Treffen 2025 erhielt ich die Antwort, dass Fälle von Werkspionage vorgekommen seien. Ein vertiefendes Gespräch wurde aber abgebrochen.
So etwas habe ich weder bei meiner LKW-Werkstatt noch bei Händlerwerkstätten etc. erlebt und kann mir Spionage auch beim besten Willen nicht vorstellen, da bei jedem Himmelfahrtstreffen weit mehr offenbart wird, als in einer Werkstatt.
Wie ist das bei Euch? Was machen NiBi, Phoenix, Morelo, Hymer oder eure Werkstätten? Werden da auch alle Kameras totgelegt, zugeklebt oder abgeschaltet?
Wie reagiert ihr darauf, oder: wie würdet ihr reagieren? Was könnte der eigentliche Grund sein?
VG Wolf