Aussteigen auf Fährfahrten

  • Hallo zusammen.


    Wir kommen gerade von einer schönen Norwegentour, mit zahlreichen Fährfahrten, zurück.

    In den meisten Fällen war es OK. Aber wir hatte so einige Situationen und Diskussionen, wo wir nur sehr schwer das Fahrzeug verlassen konnten.


    Einmal hätten wir lieber sitzen bleiben sollen. Wir wurde aber derart massiv angegangen, dass wir das Fahrzeug dann doch verlassen haben.

    Zum Dank haben wir jetzt eine kleine Beschädigung an der Tür. Meine Beschwerde bin ich nicht los geworden. Die Decksleute haben mich an den Kapitän weiterverwiesen und der entpuppte sich als ein "Willkommen Mann".


    Nun fährt bei uns nur eine Stufe aus. Wie machen dass die Linerfahrer, oder Fahrer aktueller Modelle. Eure 2-3 stufigen Treppenanlagen benötigen doch entspannt 50-80cm.

    Ich wollte das jetzt nicht ausprobieren. Aber was passiert, wenn ich einfach sitzen bleibe ?

    Wenn ich nicht raus komme, kommen die auch nicht rein. :)


    Wie geht Ihr damit um ?


    Viele Grüße.

    Thomas

  • Einmal hätten wir lieber sitzen bleiben sollen. Wir wurde aber derart massiv angegangen, dass wir das Fahrzeug dann doch verlassen haben.

    Hallo Thomas,

    bei welcher Fährüberfahrt war das ?

    Einmal selbst sehen, erleben und ausprobieren, ist mehr als 100 Neuigkeiten hören oder lesen.

    Grüße von Walter aus Selbu / Norwegen, eine Autostunde südöstlich von Trondheim
    Reisen mit C-Carver771L, mit Vollausstattung, 800 Ah LiFePO4-Batt.-Kap. 1040 Wp Solar

  • Die Fähre von Andenes nach Gryllefjord ist doch eine Fähre mit geschlossenen Fahrzeugdecks; da muss man doch eh das Auto verlassen. Das Fahrzeugdeck wird während der Fahrt abgeschlossen und ist nicht zugänglich.


    Bei kleinen Fahrten konnten wir immer sitzen bleiben; was wir aber eigentlich nie in Anspruch genommen haben.

  • Moin,


    nichts für ungut - aber je nach Fährsituation (und eben bei ver- und geschlossenem Fahrzeugdeck) gibt es Sicherheitsvorschriften - und die muss der Kapitän einhalten, sonst macht er sich strafbar.

    Allerdings muss das Fährpersonal beim Einweisen auch entsprechend die Möglichkeiten des Ausstiegs berücksichtigen.

  • Hallo, wir halten es bei den norwegischen Innlandsfähren so :


    Bei nur kurzen Überfahrten von nur 30 - 45 Minuten bleiben wir und die meisten einheimischen Norweger in ihren

    Fahrzeugen.

    Bei längeren Fährüberfahrten, wie Andennes - Gryllefjord mit ca. 1,5 Stunden geht man lieber in den Salon oder aufs Oberdeck und genießt die Aussicht und eine frisch angebotene gebackene norwegische Waffel mit Marmelade und eine Tasse Kaffee.

    Klar ist es, bei dem jährlich sommerlichen touristischen Fahrzeugandrang an den Küstenfähren, das so viel wie möglich Fahrzeuge mitgenommen werden wollen, und es auch mal enger als normal wird.

    Aber mit etwas Vor- und Rücksicht konnten wir immer die Aufbautür öffnen zum Aus- oder Einsteigen.

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    Grüße von Walter aus Selbu / Norwegen, eine Autostunde südöstlich von Trondheim
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  • Ich staune gerade ...


    Die Platzansprüche zum Verlassen des Fahrzeuges davon abhängig machen, ob ich im Fahrzeug bleiben darf oder nicht ??? =O


    Völlig egal wie, die Tür muss so frei bleiben, dass ich jederzeit raus kann. Jederzeit kann eine Gefahrensituation auftreten, wo ich aus dem Fahrzeug raus muss und dafür hat gefälligst der Tür/Treppenbereich frei zu sein. Völlig egal, ob ich gemütlich im Rahmen des Ablegemanövers oder in hektischer Not raus muss ...


    Wenn wir auf eine Fähre fahren, dann entweder gleich so, dass zum vorhanden rechten Fahrzeug oder Bordwand ausreichend Platz bleibt. Ansonsten, wenn die rechte Spur erst nach mir befahren wird, bleibe ich soweit links, wie es eben machbar ist. Stelle ich fest, dass die Lademannschaft mir den Bereich zu eng macht, dann gibt es eine Reklamation, ggf mit Hupkonzert sonder gleichen ... Gerade vor einem Jahr auf der Rōmo-Sytlfähre praktiziert. Der Verlademeister hat dann nach 10min Diskussion und Dauerfeuer aus dem Drucklufthorn aufgegeben. Er hätte mich auch wieder runterschicken können von der Fähre, hätte dann aber eine deutliche Verspätung in Kauf nehmen müssen ...


    Der Fluchtweg muss frei bleiben!!!


    vG

    Martin

  • Hej,

    in Norwegen hatten wir noch nie Probleme .

    In Schweden von Göteborg nach Friedrichshavn ,da hatten wir mal eine Nachtfähre und alle Plätze an Bord waren schon mit Schläfer besetzt,da sind wir ins Mobil gegangen ,

    ein Schiffsoffizier hat uns dann darauf aufmerksam gemacht das es nicht zulässig wäre,da ich aber die Tür nicht geöffnet habe und nur das Fenster,haben wir uns darauf geeinigt ,er besorgt uns einen Sitzplatz oder wir bleiben im Mobil. Er ist nicht wiedergekommen.

    Zu der Zeit gab es noch keine Ruhesessel bei Stena Line.

    Mvh Werner

  • Als Skandinavien-Fan fühle ich mich direkt angesprochen. :)


    Da wir viele Fähren auf unseren Reisen benutzten, müssten wir erstmal unterscheiden, welche Fähren gemeint sind. Die großen Pötte betrifft es eher nicht, denn hier ist Aussteigen generell Voraussetzung.

    Auf den "kleineren" Fährschiffen, die meist über die Fjorde fahren und kaum mehr als 60 Minuten unterwegs sind, bleibt man i. d. R. im Fahrzeug sitzen, kann aber auch aussteigen und sich die Beine vertreten. Das Fahrzeug verlassen ist dabei noch nie ein Problem gewesen - da wir dabei meistens die Fahrerhaustüren benutzen.


    Aber auch über die Seitentüre des Aufbaus war Aussteigen immer möglich. Dabei haben wir uns angewöhnt, erstmal die Türe vorsichtig zu öffnen, bevor wir die Treppe ausfahren. Manche LKW parken tatsächlich sehr nahe, aber trotzdem kam man immer aus dem Fahrzeug, zumal auch das Bordpersonal darauf achtet, dass dies möglich ist. Schon allein aus Sicherheitsgründen. Die geschilderte Situation ist mir daher unverständlich.


    Eine Übernachtung auf Fähren haben wir in Skandinavien noch nie erlebt. Meines Wissens ist das sogar verboten.


    Nur nach Griechenland bestand früher die Möglichkeit "Camping an Bord" zu machen. Ein besonderes Erlebnis, besonders wenn man neben einem Tiertransporter oder einem Kühllaster steht. Haben wir einmal gemacht - nie wieder! Ob das heute noch Usus ist müsste ich recherchieren. Aber wie gesagt, ich mache das sowieso nicht wieder.


    VG Wolf

  • Nur nach Griechenland bestand früher die Möglichkeit "Camping an Bord" zu machen. Ein besonderes Erlebnis, besonders wenn man neben einem Tiertransporter oder einem Kühllaster steht. Haben wir einmal gemacht - nie wieder! Ob das heute noch Usus ist müsste ich recherchieren. Aber wie gesagt, ich mache das sowieso nicht wieder.


    VG Wolf

    Hatten wir früher 2x gemacht und würden es immer wieder tun. Leider aber ab jetzt (oder erst ab August) nicht mehr möglich

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