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Naja, vielleicht liegt das aber nicht nur an der "Kriese". Vielleicht sollte Dethleffs auch an seiner Qualität arbeiten, dann kommen vielleicht auch einige alte Käufer zurück. Mein erster Dethleffs von 2011 hatte innerhalb der 9 Jahre, wo ich ihn hatte, ca. 8 Mängel. 5 Mängel gleich zu Beginn an, die wurden bei Dethleffs im Werk behoben. Dann waren es über die Zeit noch 3 weitere Mängel. Das war's aber. Unser jetziger Globetrotter kam schon mit rund 20 Mängeln aus dem Werk, 1 Jahr später kamen noch 10 dazu. Eine Qualitätskontrolle fand meiner Meinung nach im Werk nicht statt, wie es ein Dokument eigentlich versprach oder beide Qualitätsprüfer hatten an dem Tag Augenbinden an und haben nichts gesehen. Dann überleg man sich als Kunde schon 2 Mal, ob man sich wieder einen Dethleffs kauft oder doch lieber ein günstigeres Modell, welches sicherlich auch nicht mangelfrei ist, man aber weniger dafür gezahlt hat. Auch die Mangelbeseitigung/Service von Dethleffs ließ sehr zu wünschen übrig. Erst als ich mit dem Anwalt gedroht hatte, kam Bewegung in die Sache. 1 Jahr nach Auslieferung hatte ich dann einen Termin bei Dethleffs, wo alles gerichtet wurde.
Natürlich hängt es nicht nur am Service und der Qualität einer Firma, es kommt sicherlich jetzt noch die geringe Nachfrage von Womos dazu.
Laut Manager-Magazin meldete etwa der Reisemobil-Hersteller Knaus Tabbert aus dem niederbayerischen Jandelsbrunn einen Umsatzeinbruch von mehr als 18 Prozent im ersten Halbjahr 2025. Auch im Südwesten der Bundesrepublik hält die wirtschaftliche Stagnation allgemein an.
Dies liegt aber nicht an Strompreisen, sondern an der stark geminderten NACHFRAGE nach Neufahrzeugen.
Hallo, dies ist doch ein ganz normaler Abbau von Überkapazität bei sinkenden Absatzzahlen. Während im Van Bereich noch geringe Zuwächse sind geht es bei den Wohnmobilen zurück.
Die Preisentwicklung bei schlechterer Qualität ist bestimmt auch ein Faktor, aber das Geld sitzt auch nicht mehr so locker und für Urlaub gibt es Preiswertere Alternativen.
Selbst das Überwintern ist mittlerweile in einer Ferienwohnung billiger als im Wohnmobil.
FeWo in Cadiz ab 450€ im Monat von November bis März.
... Die Preisentwicklung bei schlechterer Qualität ist bestimmt auch ein Faktor, aber das Geld sitzt auch nicht mehr so locker und für Urlaub gibt es Preiswertere Alternativen....
Und da sind wir bei der allgemeinen Inflation, gepaart mit der großpolitisch unsicheren Lage, also der Angst, was da noch so alles auf uns Bürger zukommt. Na und die Strompreise sind dann doch auch wider ein kleiner Faktor dabei .
Und da sind wir bei der allgemeinen Inflation, gepaart mit der großpolitisch unsicheren Laage, also der Angst, was da noch so alles auf uns Bürger zukommt. Na und die Strompreise sind dann doch auch wider ein kleiner Faktor dabei .
VG Dieter
Ich sehe als größten Einfluss die Möglichkeit wesentlich günstiger Urlaub zu machen.
Mein Bruder war an der Ostsee, die Ferienwohnung war billiger als ein Campingplatz für 4 Personen., der Wohnwagen ist verkauft.
Freunde von uns Überwintern zur Zeit in Spanien, die Einen in der Fewo 60m² für 450€/Monat, inkl. Nebenkosten
Die Anderen auf dem CP für 500€/ Monat + Strom und dazu noch der Unterhalt für ein Wohnmobil.
In der Vergangenheit haben viele Leute den Urlaub mit dem Wohnmobil als günstige Alternative angesehen, auch durch geschickte Werbung wurde dies suggeriert, mittlerweile lässt dies massiv nach.
Im Freundeskreis haben schon einige ihr Wohnmobil verkauft, selbst langjährige Camper sind darunter.
Die Gründe reichen von den Kosten bis zu überfüllten Stell- und Campingplätzen.
Ich sehe als größten Einfluss die Möglichkeit wesentlich günstiger Urlaub zu machen....
Ja, durchaus möglich, dass dies primär bei den Wohnmobilen der Grund ist. Ich denke, dass aber auch die angesprochene "Großwetterlage" noch einiges dazu beiträgt, denn die allgemeine Kaufzurückhaltung in diesen Zeiten betrifft ja hauptsächlich kostenintensive Gegenstände/Produkte. So ein Wohnmobil muss ja auch erst einmal finanziert werden. Und wenn man dann noch nicht einmal danach bei der Urlaubsunterkunft sparen kann, wie Du es beschreibst, dann verstärkt das auch noch den Kaufverzicht. Ich selbst bin mir auch nicht sicher, ob ich bzw. wir heute bei den Preisen für die Mobilklasse (Flair) in Verbindung mit der gesamtgesellschaftlichen Lage unsere Reserven durch einen solchen Kauf derart reduzieren würden. Wahrscheinlicher ist, dass ich dies hier im LT gar nicht schreiben würde .
Die Tageszeitung "Die Glocke" aus Gütersloh titelt am 10.11.25:
Caravan-Hersteller LMC kündigt Entlassungen an
Sassenberg (gl) - Der Caravan-Hersteller LMC entlässt am Standort in Sassenberg Arbeitskräfte. Das Unternehmen reagiert damit auf die anhaltendenden Herausforderungen im Caravan-Markt. Am Montagmorgen wurde die Belegschaft informiert. Jetzt beginnen die Verhandlungen mit dem Betriebsrat.
Die Caravan-Branche steckt in der Krise. Das betrifft auch das Sassenberger Unternehmen LMC, das Mitarbeiter entlässt.
www.die-glocke.de
Weitere Infos gibt es bei "Münster-aktuell":
Sassenberg. Beim Caravan-Hersteller LMC in Sassenberg droht ein umfangreicher Stellenabbau. Das Traditionsunternehmen reagiert damit auf die anhaltend schwache Marktlage in der Caravan-Branche. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurde die Belegschaft zu Wochenbeginn über die geplanten Maßnahmen informiert. Demnach sollen rund 160 der derzeit rund 850 Arbeitsplätze wegfallen.
Grund für die Entscheidung ist die sinkende Nachfrage nach Wohnwagen und Wohnmobilen. Nach dem Boom in der Corona-Zeit ist der Markt deutlich eingebrochen, die Zulassungszahlen gehen seit Monaten zurück. Händler klagen über volle Stellplätze und sinkende Preise. Auch bei LMC stehen deshalb Anpassungen an. Die Produktion in Sassenberg soll verringert und die Fertigung stärker auf ertragsstarke Modellreihen konzentriert werden.