US Motorhomes in Europa

  • Hallo zusammen

    Wir waren jahrelang mit einem amerikanischen Wohnmobil auf Basis eines Chevrolet P30 mit 16000lb unterwegs. Es war voll ausgestattet mit allem PiPaPo.

    So ein Teil ist immer ein Hingucker. Aber beim Reisen durch Europa gibt es ein Problem, wenn man außerhalb von Deutschland oder den Niederlanden ist.

    Das ist das Werkstattproblem. Selbst LKW Werkstätten fühlen sich mit so einem Exoten überfordert. Es heißt dann immer wieder: keine Ersatzteile, keine Erfahrung, keine Unterlagen.,...

    Ein Vorderreifen und ein Reserverad wurde mal auf Sizilien gewechselt. Aber bestellen und liefern lassen mussten wir die Pneus selbst.

    Eine defekte Lichtmaschine habe ich selber auf einem Stellplatz bei Villasimius auf Sardinien gewechselt. Die neue Lima haben wir in USA bestellt und FedEx hat das Paket in 4 Tagen bei der Hafenmeisterei in der Marina geliefert. Dort war man so nett gewesen, das Paket anzunehmen. Die Mitarbeiter waren dieses Vorgehen von den Bootseignern gewohnt.

    Die Hydraulik der Parkbrake hatte sich in Andalusien verabschiedet. Wieder keine Werkstatt. Also die Ersatzteile wieder über Rockauto in USA bestellt und an ein Restaurant nebenan liefern lassen. Wegen Zickereien beim Zoll ein Malaga hat die Lieferung 7 Tage gedauert. Dann Hu stützen auf höchstes Level gefahren, unter den Dampfer gekrochen und den Krempel erneuert.

    Da war mal die Elektronik vom Waste Gate und dies und das.......

    Irgendwann ist mal gut. Vor dem Ami hatten wir einen Mercedes 714 mit MABU Kabine. Es musste wieder ein Mercedes mit simpler Technik her. Deshalb ist es ein Variomobil auf Mercedes 817 geworden.


    Sind hier Ami Treiber mit ähnlichen Erfahrungen?


    Liebe Grüße von Tina und Mario

  • Mein Bruder fährt einen Maurer auf irgendeinem US Chassis und Cummins Motor. Der macht ähnliche Erfahrungen. So viel wie der schon geschraubt hat und hat schrauben lassen müssen - ich hätte die Kiste längst „entsorgt“


    Da war mein STX auf Volvo Chassis noch ein Waisenknabe dagegen.

  • Hallo,

    da wir Jahrelang in Nordamerika mit unserem Concord Charisma unterwegs waren, haben wir die gleiche Erfahrung nur in umgekehrter Richtung gemacht.

    Euro Cargo in ganz Nordamerika nicht vorhanden ;( in Südamerika an jeder Ecke :saint: hier in La Paz habe ich nun in den letzten 4 Jahren viele der großen

    AMI A-Class Wohnmobile kennengelernt und sehr oft habe ich hier auf dem CP - Maranatha schon dem ein oder anderen helfen können, da viele ältere amerikanische oder

    kanadische Rentner mit den großen A-Class Modellen unterwegs sind und meist keine oder sehr wenig Ahnung von der Fahrzeugtechnik haben.

    Leider gibt es kein so tolles LinerTreff Forum hier, sonst wäre es für den ein oder anderen bestimmt leichter eine Hilfestellung zu bekommen, doch mittlerweile ist ""Ambra"

    auch hier bekannt und wie heißt es so schön " hier wird ihnen geholfen " :) dadurch hat sich schon eine ziemlich große Community gebildet,

    Lg. Hermann

  • Wir fahren unseren Monaco Diplomat nun schon knapp 11 Jahre ziemlich problemlos.

    Liegen geblieben sind wir noch nie. Ab und zu ein kleines Zipperlein ist doch bei jedem Fahrzeug Normal. (hatte mit meinem Porsche und dem Mercedes in den letzten Monaten viele Probleme)

    Werkstatt habe ich hier ziemlich in der Nähe (im Filstal) der bisher alle meine Wünsche erledigen konnte.

    Also ich würde aus jetziger Sicht meinen "Ami" nicht gegen ein deutsches Produkt tauschen wollen.

  • Hallo Olaf, wo gehst du denn im Filstal hin? Ich wohne da auch

    Gunther

  • Ich gehe nach Gingen an der Fils zu Lohberger Fahrzeugtechnik.

    Startseite - KFZ-Werkstatt Lohberger
    Ihre freie KFZ Werkstatt zwischen Geislingen und Göppingen. Die Faszination der Motoren und die Leidenschaft für Fahrzeuge hat mich, Andreas Lohberger, dazu…
    lohtec.info

    Ich kenne ihn aus unserem anderen Forum für Ami-Motorhomes, wo er auch Mitglied ist.

    Wenn einer von euch Interesse hat, kann ich ihn ja mal fragen. Ist nicht einfach einen Termin dort zu bekommen. Er ist vom Platz her ja etwas eingeschränkt und für große Wohnmobile keine Schrauberhalle. Muss halt auf dem Hof geschraubt werden.

    Ging aber bisher alles :thumbup: :saint:

  • Wir fahren unseren Monaco Diplomat nun schon knapp 11 Jahre ziemlich problemlos.

    Liegen geblieben sind wir noch nie. Ab und zu ein kleines Zipperlein ist doch bei jedem Fahrzeug Normal. (hatte mit meinem Porsche und dem Mercedes in den letzten Monaten viele Probleme)

    Werkstatt habe ich hier ziemlich in der Nähe (im Filstal) der bisher alle meine Wünsche erledigen konnte.

    Also ich würde aus jetziger Sicht meinen "Ami" nicht gegen ein deutsches Produkt tauschen wollen.

    Hallo, unser Beitrag geht nicht gegen die Technik von US Motorhomes, sondern die bescheidene Werkstattsituation für solche Fahrzeuge außerhalb von Deutschland und Niederlande. England ist auch noch ok. Aber im Süden Europas ist DIY angesagt.

    Grüße von Tina und Mario

  • Hallo, die Fahrzeuge mit Cummins Diesel sollten mit geeigneten Werkstätten für den6 Zylinder Motor kein Problem haben.

    Die 6 Zylinder sind im IVECO und die auch in vielen Landmaschinen und Baumaschinen, das Allison Getriebe wurde auch von MAN verbaut, aber da wird es schon schwieriger..

    Die 8 Zylinder Motoren von Cummins sind in Europa weniger verbreitet und daher ein Problem.

    Wir hatten während unserer Zeit in USA einen Monaco Class A Motorcoach mit dem Motor und dem Getriebe gab es keine Probleme, es war sogar das beste was ich je gefahren habe.

    Abgesehen vom gelsenkirchener Barock, hat uns die Qualität im Wohnbereich nicht überzeugt;; es waren immer irgendwelche Verarbeitungsmängel die zu Ausfällen geführt haben.

    Nichts wirklich großes aber in Summe nervig.

    Für Europa war uns der Monaco mit 4 Slide Outs auch zu groß, in USA war es unser Haus.

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