In rund drei Meter Höhe prangt sie am Fahrzeug: - die Markise. Frischt der Wind auf, bläht sie sich wie ein Segel und der Elektromotor kann gar nicht so schnell drehen, wie man das Teil gerne wieder drin hätte.
Plant man einen Ausflug, sollte sie besser ebenfalls ganz eingezogen werden.
Und wer bei Regen meint, man säße wenigstens schön trocken darunter, der hofft gleichzeitig, dass es bald aufhört zu regnen, damit man sie einigermaßen trocken einrollen kann.
Zudem hängen gute 30 Kilo ziemlich unpraktisch an der rechten oberen Fahrzeugwand und kosten auch noch richtig Geld. Zugegeben: bei knapp einer halben Million Euro für einen Liner ist das Pillepalle - aber einen richtigen Vorteil bietet sie eigentlich auch nicht - und wenn, dann immer nur ein paar Minuten, denn der Sonnenstand ändert sich ja ständig und außerdem ist sie ohnehin viel zu hoch angebracht, um einen richtigen Schutz zu bringen.
Eigentlich könnte sie ja weg - doch dann bleiben unschöne Bohrungen und Halterungen übrig. Und wer weiß, vielleicht vermisst ja ein potentieller Interessent, der irgendwann das Fahrzeug kaufen will, dieses so wichtige Markisenteil?
Früher gab es mal Sonnensegel, das einfach in eine erreichbar angebrachte Kederleiste eingezogen werden konnte. Das war praktisch aber vielleicht viel zu billig. Oder man stellte sich einen Pavillon hin oder schaffte sich durch einen Sonnenschirm einen passenden Sonnenschutz. Letzteres hatte sogar den Vorteil, dass man dem Sonnenstand folgen konnte und ruckzuck weggeräumt oder eingeklappt war das Teil auch noch.
Wie findet Ihr das? Ist eine Markise ein wichtiges Zubehör?