TÜV Zertifizierung und Zulassung Solaranlagen und Komponenten im Wohnmobil

  • Hallo ans Forum,

    habe ich da was "verschlafen" ?


    Gestern ist mir dies über den Weg gelaufen, nachdem ein Nachbar, mit seinem Concorde erzählte, warum er keinen TÜV bekommen hat.

    Seiner Aussage nach fragt und prüft der TÜV jetzt sogar die Solarkomponenten, von der Solarzelle über Kabel, Wandler etc. und ob auch die Batterien entsrechend nach EU Vorgabe zertifiziert sind.

    Siehe Link

    Neues TÜV-Merkblatt zu Solaranlagen auf Wohnmobilen
    Wir haben zusammengefasst, was das neue Merkblatt vom TÜV in Bezug auf Solaranlagen und deren Komponenten in/an Fahrzeugen beinhaltet.
    campofant.com


    Aber das kann ja keine "Altbestände" betreffen, wenn dann nur noch Neuanlagen, nach Verabschiedung der Vorschrift, oder liege ich da falsch.

    Oder ist das Ganze mal wieder Panik macherei.....


    Einen schönen Gruß allerseits

    Jochen

  • Nun, gerade hier wurde ja viel Pfusch gemacht und Geiz ist geil. Fest mit dem Fahrzeug verbundene Teile müssen eben Normen erfüllen und die muss der Besitzer nachweisen. Nachrüster für jedes Teil, ab Werk ist der Hersteller zuständig. Und manches machen die nicht, oft aus gutem Grund. Ich finde es gut wenn da Wildwuchs beschnitten wird!!! Natürlich betrifft das Altbestände! Pfusch muss wieder runter…. Genau dafür sind die jährlichen Kontrollen gut! 😎

  • Das kann nur Typzulassungen im Rahmen einer COC-Erstellung betreffen.

    Oder die Tüvprüfung kostet demnächst mehrere tausend Euro und dauert einige Tage weil das Womo in dem Zusammenhang zerlegt und wieder zusammengebaut wird. 🤦

  • Mal sehen was da raus kommt. Das wird die nächste Fahrtenschreiber Diskussionsrunde für den Sommer 🤣


    Gunther

  • Imho ist ein TÜV Merkblatt „nur eine Arbeitshilfe“ für den Prüfer und kein „Gesetz“.


    Solange da der Gesetzgeber daß nicht verbindlich festlegt, hat der Prüfer sich nur an die Prüfpunkte die festgelegt sind zu halten.


    Sollte jemand beim TÜV auf Schwierigkeiten deswegen bei der HU stoßen, Prüfung abbrechen und zu einer anderen Organisation fahren.


    Gruß


    Elbert

  • Nun, gerade hier wurde ja viel Pfusch gemacht und Geiz ist geil. Fest mit dem Fahrzeug verbundene Teile müssen eben Normen erfüllen und die muss der Besitzer nachweisen. Nachrüster für jedes Teil, ab Werk ist der Hersteller zuständig. Und manches machen die nicht, oft aus gutem Grund. Ich finde es gut wenn da Wildwuchs beschnitten wird!!! Natürlich betrifft das Altbestände! Pfusch muss wieder runter…. Genau dafür sind die jährlichen Kontrollen gut! 😎

    Mal im Ernst: wie soll das denn geprüft werden? Beispiel Solarzellen und deren Verkabelung… Typenschilder sind i.d.R. auf der Unterseite, die Verkabelung hinter Verkleidungen, Regler oft ebenfalls verdeckt eingebaut. Das ist doch völlig irreal wenn das (2)jährlich geprüft werden soll. Den Aufwand kann und wird niemand zahlen. Oder wirst Du Deine Solarzellen bei jedem Tüv und alke Verkleidungen so lösen, dass der Prüfer sehen kann welche Zellen und Kabel da verlegt wurden? Ach, bitte in dem Zusammenhang auch klären welche Kabel ab Werk und welche nachträglich verlegt wurden…

    Das ist doch „Quatsch mit Soße“ wie wir als Kinder gesagt haben…


    Und was den von Dir genannten „Wildwuchs“ angeht, hat unsere Gesellschaft sicherlich dringlichere Probleme zu lösen als so ein Killefit.

  • Hallo, der TÜV hat schon immer alle festverbauten Teile am Fahrzeug geprüft bzw. hätte sie prüfen können, in der Praxis wurde dies in der Vergangenheit aber nicht gemacht.

    Scheinbar wurden vermehrt Mängel festgestellt und daher wird jetzt mehr darauf geachtet, bzw. gibt es diese Anweisung.

    Ich hatte unseren Phoenix vergangene Woche in der Werkstatt zur Inspektion und HU, der Prüfer der Dekra sagte mir, dass ihm in der Regel eine Sichtprüfung ausreicht und Vorschriften für den Einbau in Fahrzeugen gibt es nicht seit gestern.

    Er achtet bei den LiFePo Batterien besonders auf den Einbauort, die Befestigung, Kabelquerschnitte und die Kontakte.

    Bei den Befestigungen von Solarmodulen gilt für ihn als Mangel wenn Befestigungsarten benutzt wurden die für Fahrzeuge ungeeignet sind, z.B. für Hausdächer vorgesehen sind.

    Man muss nichts eintragen lassen und die Prüfung kostet nichts extra.

  • Sorry, wenn ich das hier lese:


    Verklebte Module: Haltbarkeit und Materialverträglichkeit des Klebstoffs berücksichtigen; Datenblätter müssen vorliegen. Empfehlung: Klebstoffe mit Zulassung für den Automobilbereich


    Dann bekomme ich schon meine Zweifel, wie ernst ich so etwas nehmen soll.


    Chips und Bier stehen bereit, das Sommerloch kann kommen.



    Grüße,


    Ralf


    Wenn man statt zur Arbeit direkt an´s Meer fährt, geht´s eigentlich.... ;)


    Unterwegs mit Frau und Hunden im Flair 880 LE.

  • Moin, ich sehe das so das der gute TÜV mal wieder versucht mit Panikmache und unter dem Deckmäntelchen einer höheren Sicherheit ein neues Einnahmenfeld zu generieren ,ähnlich wie der Versuch alle Fahrzeuge järlich prüfen zu wollen der ja Gott sei Dank erst jüngst abgeschmettert wurde.

    Nicht das ich grundsätzlich was gegen technische Prüfungen und Normen hätte .... aber sinnvoll sollte es sein und nicht als Gechäftsmodel zum Geldscheißen mißbraucht werden.. Ein neuer Tüv bei Fahrzeugen ist heute keine Garantie für die Technische Betriebssicherheit von Fahrzeugen mehr denn Prüfungen sind meist in 20 min erledigt und werden nur noch zum Geldverdieen genutzt......das man z.b. wegen eines defekten Standlicht oder ähnlichen Dingen nochmal zur Nachprüfung gebeten wird zeigt den wahren Hintergrund des ganzen. Wenn sich ein Verein sorgen um die Fahrsicherheit von Fahrzeugen macht dann sollte der Ansatz sein die oft liderlichen Matetialien der Hersteller zu verhindern z.b. darum kämpfen das Stahlflexleitungen bei Bremsen verwendet werden müssen etc,etc, das kostet aber ehr Geld und taugt nicht als Geschäftsmodel......das gleiche gilt übrigens für alle anderen Dinge bei denen Tüv Prüfer als Gott im grauen Kittel agieren.

  • Hinzu kommt, jeder TÜV Prüfer sah das anders.

    Wir waren damals mit unserem Carthago beim TÜV und hatten uns gerade von Wynen Gas die Gastankflaschen einbauen lassen. Diese mussten mit Stahlbändern befestigt werden und durften ohne Werkzeug nicht zu entnehmen sein.

    2 Jahre später beim TÜV Stuttgart, die blanke Hölle.

    Alles falsch, die Flaschen müssen jederzeit entnommen werden können, der Tankanschluss darf nicht in der Klappe sein, wo auch die Tankflaschen sind und die Flaschen müssen in die Fahrzeugpapiere als fester Tank eingetragen werden. Wir sind dann ohne bestandene Gasprüfung zur Dekra gefahren und haben ohne Beanstandungen TÜV und Gasprüfung erhalten.


    Man gerät bei diesen Überwachungsvereinen oft an sehr spezielle Persönlichkeiten.


    Hier haben wir die besten Erfahrungen gemacht und hier holen wir uns unseren TÜV.


    DEKRA STUTTGART FEUERBACH

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