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2. Aufbaubatterie unter Beifahrersitz, Kabelführung
Ich sitze hier im Urlaub und wir haben beschlossen eine zweite LiFePo unter dem Beifahrersitz einzubauen.
Nun grübel ich über die Kabelführung zw. den Akkus nach.
Wer von Euch hat das schon einmal gemacht und kann mir sagen wie er vom Beifahrersitz rüber zum Fahrersitz gekommen ist? Sind ja schon ordentlich dicke Leitungen.
es gibt einen Kabelstrang, der von dem Beifahrersitz zum Fahreraitz geht. Da kann man was daneben legen.
Ich kenne jetzt nicht die Situation in deinem Auto. Aber ich kann nur empfehlen die Batterien beide unter einem Sitz zu montieren. Ich habe 2 H7 unter dem Fahreraitz. Denn dann kann man auch einen neuen Trennschalter montieren, der die Batterien trennt.
ja das ist sicher richtig. Mein Vorhaben, im Moment nur im Kopf, setzt aber leider mehr Strom für den Wechselrichter vorraus. Unter dem Fahrersitz ist schon alles belegt und noch eine recht neue LiFePo...... deswegen wollte ich mit einer weiteren unter den Beifahrersitz ausweichen.
Werde nach dem Urlaub mal den Fahrerhausteppich entfernen und die Situation ansehen. Bis dahin danke für den Tipp.
Die Kunststoff- Abdeckung zwischen den Sitzen ist doch mit Schaum unterfüttert? da müsste sich ein Kanal für eine gute Verbindung präparieren lassen meine ich.
Die Kabel zwischen den Sitzkonsolen muss man nicht unter der Bodendämmmatte verlegen, sondern kann sie auch im Zwischenboden des Aufbaus legen. Da ist ein üppiger Hohlraum. Entscheidend sind die Biegeradien.
Ich weiß, das mit einem zweiten Akku kann funktionieren, aber ich finde das suboptimal
Hast du schonmal über einen Akku mit größerer Kapazität nachgedacht. Damit kannst du einige Probleme umgehen. Den alten Akku kannst du eventuell verkaufen.
Zwei Akkus können aber auch von Vorteil sein wenn man hohe Spitzenlasten hat zB der Fön am Wechselrichter hängt. Viele LiFePos haben dafür nicht ausreichend dimensionierte BMS, mit zweien reichte es aber. (Gibt m.E. auch noch andere Vorteile ist aber eine andere Diskussion.)
Wir tragen uns mit der Idee eine zweite LiFePo einzubauen um damit einen 3000W Wechselrichter zu betreiben. Meine bestehender Akku liefert aber nur 200 A und würde bei ungeschickter Nutzung in die Abschaltung laufen.
Aus diesem Grund soll ein zweiter LiFePo Akku verbaut werden
a) um die mgl. Stromspitzen anzufangen
b) um die erste nicht zu schnell zu entladen
Die bestehende Batterie hat 175 AH und versorgt zuverlässig den gesamten Aufbau inkl. Kühlschrank und Heizung.
Wird von 150W Solar gepuffert und während der Fahrt durch Booster geladen.
Die zweite Akko soll primär den WR und der den 230 Strang versorgen und von dem bestehenden Akku unterstützt werden falls die 230V Seite zu sehr belastet wird. Bsp. Toaster, Eierkocher und Fön zeitgleich. Kommt wahrscheinlich nie vor ist aber theoretisch denkbar und damit für mich sicherheitstechnisch zu betrachten.
Der WR hat außerdem eine Netzvorrangschaltung.
Demzufolge soll der WR direkt am zweiten Akku angeschlossen werden. Dieser ist parallel zum zweiten Akku verkabelt und alle Verbindungen sind natürlich entsprechend den Daten des BMS mit 200A abgesichert.
Planung geht aktuell von 75mm2 Litze aus. Das ist nicht gerade dünn und der Biegeradius spielt auch eine Rolle. Ich werde versuchen im Kanal der Heizungsschläuche die beiden Akku zu verbinden.
Beim Zeichnen des groben Stromlaufplan ist mir dann die Idee gekommen Akku 2 und WR unter Sitzbank der Dinette zu platzieren. Damit habe ich vmtl. die kürzesten Kabelwege zw. Akku und WR und zur 230V Seite.
Bleibt das Thema der Verbindung zum Akku unter dem Fahrersitz. Das sind dann min. 1,5m einfache Länge die ich erstmal verlegen muss.
Booster limitiert weiterhin auf 30A und Solar puffert auch beide Akkus da sie ja parallel geschaltet sind.
Wenn das sauber und sicher umgesetzt ist fliegt der Gaskocher raus und wird gegen Induktion mit max. 2300 W ersetzt. Damit bin ich bei vollast der Induktion bei 10A auf der 230V Seite.
Das sollte im Zweifelsfall jeder Campingplatz anbieten falls dieser angesteuert wird und ext. Strom genutzt wird.
In der Regel nutzen wir seit der LiFePo keinen Landstrom mehr. Bis die bei 10% ist sind wir schon lange weitergefahren.
Da unsere Reisestrecken meist da 150-200km sind, also so um 2Std. Fahrzeit, können mehr AH geladen werden als die gesamten AH die verbaut werden sollen.
Lediglich die 150Watt Solar müsste ich gegen 400W ersetzen, also die beiden Panel austauschen, um den Status Quo mit beiden Akkus zu erreichen.
So nun feuer frei für die Diskussion ob das alles notwendig ist. Nein ist es nicht.
Thomas
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