Grundrisse im Wohnmobil – Eure Erfahrungen und Meinungen

  • Liebe DigiCamper, wer ein Wohnmobil kauft oder mietet, merkt schnell: Der Grundriss macht den Unterschied! Egal ob nun beim kompakten Kastenwagen oder beim luxuriösen Liner – die Aufteilung entscheidet über Komfort, Bewegungsfreiheit und Stauraum.


    Es gibt ja jede Menge Grundrisse, u. a. mit diesen Anordnungen:

    Betten

    Einzelbetten im Heck

    ➕ Leichter Zugang, oft mit Mittelgang

    ➖ Weniger Wohnraum, wenn Betten dauerhaft aufgebaut sind


    Querbett im Heck

    ➕ Platzsparend und kompakt

    ➖ Einer muss "drüberklettern"


    Französisches Bett

    ➕ Kombination aus Schlaf- und Wohnbereich

    ➖ Schräge Liegefläche, oft weniger Stauraum


    Queensbett

    ➕ Beidseitiger Einstieg, viel Komfort

    ➖ Benötigt mehr Platz – meist in größeren Mobilen


    Etagenbetten

    ➕ Ideal für Familien mit Kindern

    ➖ Eingeschränkter Stauraum, feste Belegung


    Hubbett über Sitzgruppe

    ➕ Tagsüber unsichtbar, nachts einsatzbereit

    ➖ Eingeschränkte Stehhöhe, Gewicht beachten


    Sitzgruppen

    Face-to-Face Sitzgruppen

    ➕ Großzügiges Raumgefühl

    ➖ Weniger Gurtsitzplätze während der Fahrt


    L-förmige Sitzbank mit Einzelsitz + Tisch

    ➕ Kompakt und mit Gurtplätzen

    ➖ Meist nur für 2–4 Personen bequem


    Rundsitzgruppe

    Große U-Form im Heck oder Bug

    ➕ Sehr gemütlich, ideal für gesellige Abende

    ➖ Oft ohne Gurtsitzplätze → nur nutzbar im Stand


    Lounge-Sitzgruppe

    Kombi aus Sofa & Drehsitzen (besonders in Linern)

    ➕ Sehr gutes Wohngefühl

    ➖ Platz- und gewichtstechnisch nicht für jedes Fahrzeug



    Tischgruppe mit Einzelsitzen

    Zwei drehbare Fahrerhaussitze + Tisch + Zusatzsitze

    ➕ Flexibel und kompakt

    ➖ Weniger gemütlich für größere Gruppen


    Bad

    Kompaktbad (Kombi-Bad)

    WC, Waschbecken und Dusche in einem Raum

    ➕ Sehr platzsparend, ideal für kleine Fahrzeuge (Kastenwagen, Vans)

    ➖ Wenig Bewegungsfreiheit, oft mit Duschvorhang


    Schwenkbad / Drehbad

    Waschbecken- oder Wandelement wird zur Seite geschwenkt, um Platz für die Dusche zu schaffen

    ➕ Cleverer Kompromiss zwischen Platzbedarf und Komfort

    ➖ Mechanik kann anfällig sein, nicht jedermanns Sache


    Raumbad / Durchgangsbad

    Das Bad ist quer im Fahrzeug aufgebaut, z. B. aufgeteilt in Dusche auf einer Seite, WC/Waschbecken gegenüber

    ➕ Sehr großzügig, mit fester Dusche und guter Bewegungsfreiheit

    ➖ Trennt Wohn- und Schlafbereich – Geschmackssache


    Längsbad

    Alles auf einer Fahrzeugseite in einer Linie: WC, Waschbecken, Dusche

    ➕ Gut geeignet für Teilintegrierte und Vollintegrierte

    ➖ Teils wenig Raumgefühl, eng bei Nutzung zu zweit


    Heckbad

    Großes Bad über die gesamte Fahrzeugbreite im Heck

    ➕ Viel Platz, oft mit separater Dusche und großem Waschbereich

    ➖ Verdrängt Stauraum oder Heckbett – eher in Linern oder größeren Teilintegrierten


    Separate Dusche

    Dusche ist als eigener Raum oder Kabine vom restlichen Bad getrennt

    ➕ Mehr Komfort, kein Umbau nötig

    ➖ Nur in größeren Grundrissen möglich (ab ca. 7 m Fahrzeuglänge)


    Küche

    Längsküche (gerade Küche)

    Entlang einer Fahrzeugseite – meist auf der Beifahrerseite

    ➕ Sehr platzsparend, ideal für kompakte Wohnmobile & Kastenwagen

    ➖ Begrenzte Arbeitsfläche, oft nur 2-Flammen-Kocher


    L-Küche (Winkelküche)

    Um die Ecke gebaut, meist zwischen Eingang und Sitzgruppe

    ➕ Mehr Arbeitsfläche und Stauraum, schöner Übergang zum Wohnraum

    ➖ Braucht mehr Platz, daher meist in größeren Fahrzeugen zu finden


    Heckküche

    Küche im Heck des Fahrzeugs (z. B. bei kleinen Kastenwagen oder Vans)

    ➕ Gut erreichbar von außen, kurze Wege beim Campen draußen

    ➖ Weniger Stauraum, kein direkter Zugang während der Fahrt


    Zentralküche / Mittelblock-Küche

    Küche mittig im Fahrzeug mit beidseitiger Nutzung (z. B. links & rechts Kocher + Spüle)

    ➕ Viel Fläche, echtes "Küchenfeeling"

    ➖ Nur bei großen Mobilen möglich (teilweise in Linern)


    Slide-out Küche (Ausziehbar, meist außen)

    Outdoor-Küche zum Ausziehen aus dem Heck oder der Seite

    ➕ Perfekt fürs Leben draußen, kein Kochgeruch im Innenraum

    ➖ Abhängig vom Wetter, eher Ergänzung als Hauptküche


    Kombiküche mit ausklappbarer Fläche

    Kompakte Küchenzeile mit klappbarem Tisch oder Ablagefläche

    ➕ Praktisch bei wenig Platz, oft in Vans oder DIY-Ausbauten

    ➖ Eingeschränkter Komfort und Stauraum


    Welche Erfahrungen habt Ihr mit verschiedenen Grundrissen gemacht?

    Was war bei Euch ein echter Gamechanger – und was ein No-Go? Teilt gerne Eure Meinung(en), Bilder und Tipps!

  • Lieber Josef


    Zugegeben sind wir mit unserem Fahrzeug vielleicht etwas "over the top" bzw. etwas exotisch - Du kennst es ja. Aber einfach mal um Ideen zu geben unsere Überlegungen zu unserem Grundriss. Wir hatten ursprünglich auch einmal ein anderes Fahrzeug. Das war ein Bürstner Elegance i710. Dieses hatte im Heck zwei Einzelbetten mit der Möglichkeit mit einer ausziehbaren Platte ein grosse Bett zu erstellen. Das hatten wir auch genutzt und waren dann allerdings quer gelegen - Das war auf Dauer nicht gut, da die Rahmen der Lattenroste usw. doch an den Hüften gedrückt hatten. Das war nur bedingt ratsam. Einzelbetten fanden wir dann für uns unglücklich. Durch die erhöhte Lage des Bettes - grosse Heckgarage mussten wir natürlich ins Brett hochsteigen und dann ging das grosse Krabbeln los. Also für längere Urlaube ungeeignet. Damals waren wir meist aber nur maximal 1 Woche unterwegs.


    Anschliessend an den Schlafbereich war ein Raumbad das mit einer Tür geschlossen werden konnte. Aus Sichtweise nach vorne war dann links die Dusche und gegenüber die Toilette mit Waschbecken. Die Dusche konnte man gut nutzen, denn durch die 3 Achsen und dem Alko-Tiefrahmengestell hatten wir eine vollkommen flache Duschtasse. Wir nutzten die Dusche aufgrund dessen natürlich sehr gerne.


    Anschliessend daran war auf der linken Seite die Küche - relativ kurz - und rechts der Kühlschrank und Backofen. Nach vorne ging dann der Sitzbereich wie allgemein üblich... Insgesamt war das Fahrzeug so um die 8.70m lang - eigentlich soweit ganz gut, bis auf den erwähnten Schlafbereich.


    Wie schon bereits erwähnt haben wir jetzt ein anderes Fahrzeug nach einer knapp 4-jährigen Pause. Da wir jetzt die Möglichkeit haben unterwegs zu arbeiten und wir auch länger weg wollen wurde das jetzige Fahrzeug ein bisschen grösser.


    12m Länge, 2.55m Breite und 3.84 Höhe lassen bzgl. Grundriss doch ein paar "Spinnereien" real werden. Ich bzw. wir wollten auf jeden Fall die Möglichkeit eines Arbeitsplatzes haben und für das Mittagsschläfchen eine Ruhemöglichkeit.


    Wenn wir ganz hinten anfangen ist bei uns ein grosses Bett mit den gleichen Matratzen und Größe wie zu Hause. 2m lang und 1.60 breit in Längsrichtung.


    Daran angeschlossen ist wieder in Sichtrichtung nach vorne links das Waschbecken mit der Clesana dahinter und gegenüber eine Grosse Dusche mit Regenbrause in der auch 2 Personen Platz hätten. Daneben ist ein kleiner Schrank für Utensilien wie Putzsachen und Lagerraum für das Bad.


    Das Bad hat nach hinten und nach vorne jeweils eine Schwingtüre so dass auch evtl. mitreisende Gäste das Bad auch Nachts nutzen können. Es ist somit ein Durchgangsbad.


    Wenn wir weiter nach vorne gehen haben wir linker Hand unseren Kühlschrank, darüber ist mein kleiner Technikbereich für Router, HA-Server usw. in diesem Teil hat auch die Kaffeemaschine Platz. Angrenzend daran haben wir einen Apothekerschrank und darüber einen Oberschrank für Gläser usw. Gegenüber wäre der "Hauptein/-ausgang" und daneben unsere Küche mit knapp 2.6m "Länge". Gegenüber der Küche ist unser "Essbereich" mit 4 Plätzen die auch während der Fahrt genutzt werden können. An Küche und Essbereich grenzt unser Erholungs- und Arbeitsbereich. Links ist unsere Couch die auch zum Gästebett ausgezogen werden kann und gegenüber ist mein Arbeitsplatz der mit 2 Loungesesseln entsprechend gemütlich gestaltet ist.


    Dann kommt auch schon der Fahrerbereich und die 12m sind dann leider schon ausgeschöpft.


    Im Aussenbereich haben wir eine ausziehbare Aussenküche, da ich im Urlaub gerne zum Frühstück Rührei mit Speck mache und diesen Gestank ich ungern im Fahrzeug habe - ausserdem ist es einfach praktischer. Ausserdem haben wir dort auch fliessend Warm-/Kaltwasser und einen Aussenkühlschrank für Getränke und Grillgut. Zugegeben haben wir in den letzten Jahren unsere Innenküche nur ca. 5x benutzt. Das liegt aber auch einfach daran, dass wir bislang immer Glück mit dem Wetter hatten.


    Was ich jederzeit wieder machen würde ist die Aussenküche. Die ist einfach saupraktisch - wenn's schlecht Wetter wird einfach reinschieben und Klappe zu. Grundrisstechnisch hat sich das bis jetzt alles als praktisch erwiesen. Lediglich das Schlafzimmer könnte einen Tick grösser sein - aber wo den Platz dafür "abknappsen".


    Anbei unser Grundriss und ein paar andere Impressionen:


  • Zugegeben sind wir mit unserem Fahrzeug vielleicht etwas "over the top" bzw. etwas exotisch - Du kennst es ja.

    Ja, definitiv - kann ich so bestätigen ;) :)

    Vielen Dank fürs Teilen mit den Impressionen.


    Gegenüber der Küche ist unser "Essbereich" mit 4 Plätzen die auch während der Fahrt genutzt werden können.

    Hierzu habe ich eine Frage, und zwar zu dieser Sitzgruppe hier:


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    Können die Sitze, die gegen die Fahrtrichtung montiert sind, auch während der Fahrt genutzt werden oder ist das zulassungstechnisch nicht erlaubt?

  • Genau aus diesem Grund haben wir die Originalsitze an den Originalbefestigungsstellen verwendet. Gab zwar eine Diskussion die bis an die oberste Zulassungsbehörde in Bern ging. Der Prüfer war der Meinung dass an allen Sitzen 3-Punktgurte zu verwenden seien. Meine Begründung dass ein Camperleben höher schützenswerter sei als Fahrgäste in einem Reisebus und ich das in Frage stelle wurde schliesslich in Betracht gezogen so dass diese Plätze sogar mit Beckengurten - da Original so verbaut - eingetragen sind und verwendet werden dürfen. Zugegeben weiss ich nicht ob das Modell jemals so mit einem Tisch gebaut wurde. Jedenfalls alles offiziell und legal.

  • Geht auch rein praktisch. Die Sitze lassen sich auch wie im ICE nach hinten kippen - zumindest die gegen der Fahrtrichtung um eine Art Schlafposition zu bekommen und die äusseren lassen sich auch noch ein paar Zentimeter nach aussen schieben...


    Zu 6. sind wir allerdings noch nicht unterwegs gewesen für eine längere Strecke. Mit den Enkeln mal zum Tierpark ein paar Kilometer aber sonst maximal zu 4. Und da ich ja meistens fahren DARF (ja ich hab wahnsinnig Spass dabei) sind's doch maximal 3 im "Laderaum" wobei meine Frau doch lieber im Lounge-Sessel fährt. Bitte keine Belehrungen bzgl. Legalität und Gefahren. Dessen sind wir uns bewusst. Die Gefahr ist hier eher wenn sie unterwegs auf die Schüssel muss oder sich nen Kaffee rauslässt ;) Aber das werde ich ihr wohl nie abgewöhnen. Sie hat ein Talent dafür dann des Königinnen Throns nutzen zu wollen wenn wir z.B. Serpentinen fahren oder gerade von der Autobahn abfahren wollen...


    Sie geniesst das fahren quasi in vollen "Zügen". Die einzige Art in der wir quasi ÖV nutzen....

  • Ehrlicherweise weicht unsere Idealkonfiguration deutlich von dem ab, was wir ursprünglich als optimal betrachtet haben.


    Geplant waren Einzelbetten und auf jeden Fall in Fahrtrichtung. Vorbild war die Konfiguration von Concorde mit einer "Verbindungsmatratze". Real haben wir aber nun das sogenannte "King Size Bett" als eine Art französiches Doppelbett in 2mx1,60m. Das hat sich als relevanter Vorteil erwiesen, weil jeder seinen Ablagebereich neben dem Bett hat (Flasche Wasser, Smartphone, Klüngelkrams und was man so braucht). Eine solche Ablagefläche wäre bei den Einzelbetten nicht mehr vorhanden gewesen.

    Es war uns auch wichtig, ohne übersteigen zu müssen, das Bett verlassen und wieder rein zu können (Nachts Pipi machen).


    Das Badezimmer sollte auf jeden Fall privat sein können. Also Türen zumachen. Bei einem seitlichen Badezimmer sind Flur und Bad separiert, was den Bewegungsfreiraum einschränkt. Deswegen bevorzugen wir das sogenannte Raumbad. Der Vorteil ist der Platz, der Nachteil, dass bei Badnutzung der Durchgang von Schlafzimmer zum Wohnbereich nur durch das Bad möglich ist. Uns stört das ganicht! Da das Mobil bis auf ganz wenige Ausnahmen, nur von uns alleine genutzt wird, gibt es da auch in der Realität keine Einschränkungen. Kommen die "Blagen" mal zu Besuch, dann spricht man sich kurz ab ...


    Unser Grundriss ermöglicht auch relativ viele Schränke. Das war der Frau wichtig. Die wollte mindestens 2 richtige Schränke für sich haben. Und diese Schränke sollten im Schlafbereich/Badezimmer sein. Sie hat einen großen Kleiderschrank im Badezimmer und 2 weitere Schränke (Kleiderschrank und Ablagefächer) im Schlafzimmer. Diese Konfiguration war für Madame das KO-Kriterium bei der Beschaffung.


    Die Küche wird bei uns voll genutzt. Das bedeutet, hier wird gekocht und gebrutzelt und alles Ernährungstechnische abgewickelt. Spülmaschine, großer Kühlschrank, großes Gefrierfach, großer Airfryer, richtige Spüle und mind. 3-flammiger Kocher neben ausreichendem Stauraum war gewünscht und unser Mobil bietet das.


    Als "Versackerecke" wollten wir eine Sitzgruppe mit 2 Sesseln und Tisch dazwischen (Face to Face). Das haben wir mit der Barversion. Das Sofa ist funktional unwichtig und ist dem Wauz zur Verfügung gestellt. Das hat den Vorteil, er liegt nicht immer vor den Füßen. Mit einem 50kg Riesen ist das nicht unwichtig. Gerade bei längeren Reisen muss auch ein Bereich so gestaltet sein, dass der Wauz sich komplett ausstrecken und schlafen/liegen kann ohne, dass man um das Fahrzeug herumgehen muss um von vorne nach hinten zu gelangen.


    Wir sind keine Rolladentypen. Das bedeutet, bei uns sind die Schotten immer hoch. Wir genießen es morgens aufzuwachen und vom Heckbett aus diese Weite im Wohnmobil mit einem unbeschränkten Blick durch die Windschutzscheibe zu haben. Das bietet uns praktisch nur die Integrierte Bauform. Optisch mag ich die Alkofen lieber und von der Sinnhaftigkeit sind die auch nicht schlecht. Aber es geht eben bis zu 1,50m Wohnraum verloren und für uns eben eklatant wichtig, dieser Ausblick durch die Panoramascheibe (Windschutzscheibe).


    Auch beim Design sind wir, vorrangig ich, sehr rigoros. Ich mag nicht in einer kalten Zahnarztpraxis reisen. Ich möchte meine Wohlfühlhöhle. Dazu kommen "warme Farbtöne" und Holz. Ich mag die Haptik moderner Oberflächen nicht und empfinde das als Kalt und Steril. Mit unserer Kirschbaumoberfläche bin ich sehr glücklich und auch die noch handwerklich nette Gestaltung gefällt mir ausserordentlich gut. Da steht Wohlfühlfaktor deutlich über Zweckmäßigkeit. Das Holz ist empfindlicher und die Reinigung ist aufwendiger ... aber ich mag es so.


    Vieles an der Inneneinrichtung haben wir uns so angepasst (Fernseherposition etc) dass es für uns optimal passt. In Relation zwischen Platz/Größe und Aufteilung habe ich noch keine Alternative gefunden, die mir so exakt das bietet, was wir gerne haben möchten. Ich habe ja einen Bus gekauf (gleiches Modell wie Spynic (Stefan) und plane derzeit den Ausbau. Irrsinnigerweise habe ich alle möglichen Varianten und Aufteilungen mal durchprobiert, lande aber immer wieder bei exakt dieser Aufteilung, wie wir sie haben. Selbst der derzeit abgeschlossene Badraum würde beim Umbau wieder als Raumbad geöffnet und hätte eben die gleichen Eigenschaften wie beim aktuellen Mobil. Das führt letztendlich dazu, dass wir den gesamten Ausbau in Frage stellen und aktuell der Trend eher dahin geht, den Bus wieder zu verkaufen. Interessanter Weise ist das sogar finanziell sehr attraktiv.


    Immer wieder schaue ich mir auch andere Grundrisse an, finde sie auch durchaus gut und attraktiv, aber letztendlich sind sie dann genauso wie unsere derzeitige Aufteilung oder, wenn anders, dann halten sie den dann durchdachten Anforderungen nicht stand. Ich fühle das aber nicht als "festgefahren", sondern eher als "optimal für uns" und da möchte man natürlich keine Abstriche machen.


    vG

    Martin

  • Lieber Martin


    Soso nen R07 angeschafft und ich weiss erst jetzt davon


    Ja auf blauer Fläche planen und dann feststellen dass es nicht besser wird als das was man schon hat ist natürlich „doof“


    Es gäbe schon Alternativen beim Grundriss aber auch für uns auch nur Nothilfen

  • Ja, konkret einen MAN Lions Coach R06 Club mit Sonderausstattung für 18 Personen. Hinten Ruhebereich, davor ein Luxusbadezimmer mit 80x120cm Dusche und allem Pipapo. Neben dem Badezimmer kleine Küche mit Kühlschrank, Kocher, Mikrowelle und Arbeitsplatte. Dann eine Schrankwand als Abtrennung und vorne Besprechungstisch mit 8 Sesseln. Alles in gekälkter Eiche und Weinrot. Für den Wohnmobilumbau brauchte man eigentlich nur den Ruhebereich zum Schlafzimmer umbauen und den vorderen Bereich Tisch und Sessel raus und Wohnzimmerausstattung rein. Bad/Küche kann ohne weiteres beibehalten werden. Auch die elektrische Ausstattung ist recht gut. Alles von Mastervolt (3x12/3000) , nur wenig Akkukapazität mit 420Ah. 3 Klimaanlagen, 300l Frischwasser und 300L Abwasser. Im Aussendesign komplett nackig gemacht auf Silber (Aktuell noch mit Fußballclublogos bekleistert).

    Ich dachte, wir hätten da schonmal drüber gesprochen ...


    Ich hab das Schätzken ja blind gekauft von einem Bekannten, der ein Reisebusunternehmen hat und den Wagen als Club-/Tourbus vermieten wollte. Das war aber wenig lukrativ, weswegen er ihn wieder raustut. War eine spontane Entscheidung, weil der Preis unschlagbar war. Um den auf Wohnmobilzulassung zu bekommen, reicht der Aufwand von 1 Tag. Einfach nur Matratzen hinten rein und dann hat er fast die komplette Wohnmobilausstattung bereits.

    Für mich nur etwas wenig motivierend, da ich gerne die Aufteilung von unserem grauen Monster wieder hätte und da müsste ich bei dem Bus extrem hochwertige und fast neuwertige Sachen mit irrsinnigen Werten rauswerfen und soviel beschädigen, dass es extrem weh tut. Würde ich einen normalen Lions Coach nehmen, dann brauchten nur die SItze raus und aufbauen. Bei diesem müsste ich sehr viel rückbauen um die Kiste auf unseren Grundriss zu bringen.

    Noch ist es nicht final entschieden aber die Tendenz ist da, den Bus wieder abzugeben (tatsächlich garnicht erst anzufassen, er wird ja erst ab Ende Mai an mich übergeben).

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