Posts by Flitzi2

    Bei meinem ersten Kastenwagen (LT35, Bj. 1981, Drittbesitz) ging am Anfang der ersten großen Reise der Motor immer wieder aus und sprang erst nach einiger Zeit wieder an. Grund: Ich hatte einige Zeit vorher beim Tanken den Tankdeckel an der Tankstelle vergessen und ihn dann durch einen neuen ersetzt. Der alte hatte keine Dichtung mehr, der neue natürlich schon. Da die Tankentlüftung verstopft war, entstand mit dem neuen Deckel Unterdruck im Tank, und es wurde kein Diesel mehr gefördert. Langsam kam wieder Luft in den Tank, und der Motor ließ sich wieder starten. Nach mehreren erfolglosen Besuchen beim ÖAMTC und bei einer VW-Werkstatt erinnerte mich meine bessere Hälfte an den neuen Tankdeckel - Dichtung entfernt, und die Reise ging problemlos ans Nordkap und zurück.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Du ernsthaft Hilfe suchst oder nur ein Rätselraten veranstaltest.

    Vielen Dank für Deine Hilfe. Einige Fragen hätten sich erübrigt, wenn Du meinem Baujahr geglaubt hättest. Fehlende Fahrzeugangaben sind leider - von mir unbemerkt - im Forumsumstellungsnirwana verschwunden. Ich habe sie inzwischen nachgetragen.

    Ich hatte und habe keinen Ladebooster und auch sonst keine vorher nicht vorhandenen Zusatzbauteile. Der alte Solarregler wurde durch den Victron MPPT ersetzt. Der Schaudt EBL 263-3 A steht auf Blei-Säure (bin mir aber nicht sicher), um der Starterbatterie nicht zu hohe Spannung zu geben. Eine langsamere Ladung der Bord-AGM nahm ich in Kauf. Da ich kurz vor einer Reise mit dem Pkw stehe, will ich den EBL jetzt nicht ausbauen und öffnen um nachzusehen. Das "Trennrelais" ist bei meinem EBL eine Glühbirne.

    Die Lima liefert im Leerlauf und während der Fahrt (2500 U/min) 14,4 V. In der Praxis sind es aber nur 14,3 V, da das Abblendlicht (Tagfahrlicht) 0,1 V schluckt.


    Heinz

    Im Profil steht etwas von Bj. 2002, aber damals gab's den Pössl 2Win noch gar nicht.

    Vielleicht habe ich gar einen Prototyp? ?( Manche Design- und technische Details ließen fast darauf schließen. Im Ernst, 2002 gab es den Pössl 2Win sehr wohl, und meiner ist einer davon. Damals noch hergestellt bei Adria in Slowenien. Den ganzen erwähnten technischen Schnickschnack gab es damals noch nicht.

    Entladung kann man auch machen - da ist dann aber ein definierter Entladestrom für eine Berechnung sinnvoll.

    Ich habe die voll geladene Batterie gestern mit dem Kühlschrank (Absorber) über den Inverter entladen. 10,2 A und knapp 12 Stunden. Die Anzeige der jeweiligen Restkapazität ist genau so mitgegangen, wie es rechentechnisch sein sollte. Ich habe jetzt 3 verschiedene Apps, deren angezeigte Werte übereinstimmen, auch die der Berger-App. Die Prozentanzeige passt also beim Laden und Entladen.
    Wenn Du es für möglich hältst, dass das BMS die Batterie bei rund 70 % angezeigter Restkapazität plötzlich abschaltet und 0 % anzeigt, wo sind dann diese gut 80 Ah hin? Denn da ich beim anschließenden Laden auch rechnerisch (A x h) 120 Ah reingeschickt habe, war die Batterie nach meiner Laienmeinung tatsächlich leer. Das ist während der Reise zweimal und dann noch einmal nach der Rückkehr so gewesen.

    Wer sagt denn eigentlich bei Dir die 70% Kapazität? Hast Du einen Batteriecomputer mit Shunt dazwischen, oder nur App von der Batterie?


    Gruß Michael

    "Am Morgen zeigte die App noch 73 % Restkapazität." Kein Batteriecomputer mit Shunt dazwischen, nur App von der Batterie. An der alten AGM hatte ich den Hella-Batteriecomputer mit Shunt, den habe ich wegen Vertrauens in die App jetzt nicht mehr installiert.

    Hallo LiFePo-Kenner,

    ich habe Ende April meine 80-Ah-AGM durch eine 120-Ah-LiFePo von Berger ersetzt und sie gleich mit einem passenden Victron-Ladegerät auf 100 % vollgeladen. Kurz darauf ging es ins Baltikum. Täglich ein Blick auf die App, die trotz vieler Kilometer Fahrt ein langsames aber stetiges Sinken der Restkapazität anzeigte. Die Messung mit dem Zangenamperemeter zeigte, dass diese Bordbatterie vom Generator nicht geladen wird (die Fahrbatterie sehr wohl). Das ist aber derzeit nicht das wirkliche Problem, da wir nur wenig Strom verbrauchten (rund 15 Ah pro Woche). Nach zwei Wochen waren wir in Riga notgedrungen auf einem Campingplatz, und dort hängte ich mich an den Strom, um zur Sicherheit wieder beide Batterien vollzuladen. Am Morgen zeigte die App noch 73 % Restkapazität. Vor dem Laden noch ein Blick auf die App: 0 %! Eine Messung der Batteriespannung mit dem Multimeter ergab 0,3 V, passend zur Restkapazizät. Die Ladung mit dem Victron-Ladegerät funktionierte tadellos, tags darauf war die Batterie wieder zu 100 % voll.

    Die Fahrt ging weiter. Nach weiteren zwei Wochen fiel die Kapazität zwischen Morgen und Nachmittag wieder von 72 auf 0 %. Also weg vom schönen Strandplatz auf einen Campingplatz zum Laden. Nach insgesamt 6 Wochen waren wir mit knapp unter 70 % Restkapazität wieder zu Hause. Dort wartete ich ab, was mit der Kapazität passieren würde. Da wir keinen Strom mehr verbrauchten, änderte sich tagelang an der Kapazität nichts mehr. Nach einer guten Woche zeigte die App aber wieder 0 %. Ich lud auf 40 % auf, um zu sehen, ob es dann schneller auf 0 fiele. Das ist jetzt gute 5 Wochen her, und es sind immer noch 40 %.

    Nach diesem Roman die Frage: Wie ist es technisch möglich, dass die Batteriekapazität plötzlich (oder binnen weniger Stunden) von 70 auf 0 % fällt? Und nicht nur an der vielleicht defekten App-Anzeige, sondern gemessen mit dem Multimeter?

    Ich habe ja noch Garantie, aber bevor ich reklamiere, hoffe ich hier auf eine mögliche Erklärung.

    Was macht aber ein Däne oder Norweger, wenn er in Deutschland Gas benötigt, dann steht er genau vor dem gleichen Problem.

    Vollkommen richtig, habe ich auch nicht bestritten. Dennoch freue ich mich über die deutschen Automaten, die ich regelmäßig benütze.

    Woran merkt man das eigentlich? (das Schwächeln]

    Ich habe meine AGM heute kontrolliert mit 4 A belastet. Anfangsspannung 12,8 V, nach 1 min 12,2 V, nach 2 min 12,02 V, dann stetiges Steigen(!) auf 12,11 V nach 30 min; dann Abfall auf 9,9 V nach insgesamt 90 min. Ich habe also mit Müh und viel Not 6 Ah herausgekitzelt.

    Frage an die Victron-MPPT-Laderegler-User: Da dieser Laderegler nur einen einzigen Batterieausgang hat, ladet Ihr nur die Bordbatterie damit, und die Starterbatterie wird nur vom Generator geladen? Wegen der meist unterschiedlich nötigen Ladespannungen geht es wahrscheinlich nicht anders.


    Heinz