Hallo Josef und spynick,
die zulässige Gesamtmasse ist bei einem Caravan von erheblicher Bedeutung. Nicht nur wegen der maximal möglichen Zuladung, sondern auch in Bezug auf die Anhängelast und Stützlast des Zugfahrzeugs.
Daher sind alle Zusatzeinbauten wie Batterien, WR, Solarpaneele etc. sorgfältig und kritisch zu prüfen.
Zum Thema gasfreier Wohnwagen:
Es gibt erste serienmäßige Modelle ohne Gasinfrastruktur. Der prinzipielle Nachteil ist die gesamte Versorgung mit Strom zu gewährleisten. Das ist mit Landstrom i.d.R. kein Problem, sofern man auf einem dafür ausgerüsteten CP steht - außer CPen in südlichen Ländern, die nur eine niedrige Absicherung haben und den mittlerweile nicht unerheblichen Kosten für die verbrauchten Kilowattstunden.
Die Versorgung über Solarpaneele oder -koffer/-taschen ist möglich, aber auch hier lauern Unwägbarkeiten, vor allem in den sonnenärmeren Jahreszeiten oder bei Stellplätzen ohne direkte und dauerhafte Sonneneinstrahlung.
Hier kommen Gewichte (siehe oben) für diese Geräte plus der nötigen Batteriespeicher hinzu.
Unschlagbar, zumindest bisher, ist die Energieausbeute und der daraus entstehenden Kosten von Gas gegenüber Strom. Nach meinen Informationen kostet Gas nur etwa 50% gegenüber der gleichen Energie bei Strom.
Zudem ist die Gas-Infrastruktur (Kauf, Miete, Tausch, Wiederbefüllung) so ausgereift, überregional umfassend und oft preisgünstig, dass es aus dieser Richtung keine Argumente gegen Gas geben sollte.
Viele CP haben 5- und 11kg Gasflaschen, sogar Alugas, vorrätig und bringen diese ggf. direkt zum Platz und nehmen die leeren Flaschen im Tausch zurück.
Diesel als Heizungsmaterial ist bei Wohnwagen aus meiner Sicht nicht sinnvoll einsetzbar, da a) kein Tank und b) kein Leitungssystem mit Pumpen, Heizung und Filtern vorhanden ist.
Viele Grüße
Caravan (Ralph)