Foum-Zguid

Von M’Hamid nach Foum-Zguid sind es etwas mehr als 200km am nördlichen Rand der Erg Chegaga Wüste entlang. Es geht die N9 zurück nach Zagora und dann nach Westen auf der N21.

Für „normale“ Fahrzeuge ist das die einzige Möglichkeit. Interessant ist es sicherlich quer durch die Wüste zu fahren, aber eben nur mit dem richtigen Fahrzeug.

Direkt bis nach Tata ist es uns zu weit, als wollen wir uns mal in Foum-Zguid umschauen. Es gibt hier zwei Campingplätze, den Camping Khayma und den Camping La Palmeraie Rachid. Wir sind auf den Khayma gefahren. Ein netter Platz, der sich nach hinten zieht und somit genügend Privatsphäre bietet. Der Betreiber ist sehr nett und bringt morgens sogar Brot vorbei. Duschen und Toiletten sind sauber. Hier kann man es gut aushalten.




Das Dorf macht jetzt nicht viel her, bietet aber alles, was man benötigt. Nur der Bankautomat liegt ziemlich versteckt bei der Post. Das Display zeigt nach Süden, ist also den ganzen Tag der prallen Sonne ausgesetzt und ist gewissermaßen „blind“. Aber die Einheimischen wissen wo die Tasten liegen. Die PIN darf man selbst eingeben, und dann fragen sie nach dem Betrag, den manche abheben möchte, und schwups hat man die Dirham in den Händen. ^^

Wir sind mit dem Rad nochmals zum Fluss und der ehemaligen Brücke gefahren. Hier sieht man gut wieviel Schaden der Regen und das damit verbundene Hochwasser angerichtet hat.




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Die Brücke bestand aus diesen 3-teiligen Betonröhren und die wurden einfach weggespült.

Zum Glück liegt der Ort ein paar Meter höher, aber viele Gärten der Bewohner gibt es jetzt nicht mehr. Und das ist das, wovon viele leben, sei es als Eigenbedarf oder zum weiter verkaufen.

Dann wird einem ganz schnell klar, wie gut es uns doch geht.


Wir sind noch ein Stück weiter gefahren und auf das Schild des anderen Campingplatz gestoßen. Also, Nix wie hin und nachgesehen. Auch dieser Platz macht einen guten Eindruck und wirkt etwas neuer. Der Khayma kostet 60 Dhm, dieser 80 Dhm.




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Wir wurden zum Tee eingeladen und sprachen mit Rachid, der den Platz mit seinem Bruder führt. Auch er bietet Touren in die Erg Chegaga Wüste an. Preis-/Leistungsverhältnis waren für uns akzeptabel und so sind wir am nächsten Morgen vom Khayma zum Palmeraie umgezogen und gleich um 10 Uhr in die Wüste gestartet.

Demnächst mehr von unserer Wüstentour.