
- 11.02.2025 Tag 49 Ausflug mit dem Mini
- 12.02.2025 Tag 50 Einfach mal faul sein
- 13.02.2025 Tag 51 Markt in Mertula
- 14.02.2025 Tag 52 Die Fahrt geht nach Comporta
- 15.02.2025 Tag 53 Einkaufen und wohin geht´s
- 16.02.2025 Tag 54 Endlich wieder in Foz do Arelho
- 17.02.2025 Tag 55 Rundgang um den Stellplatz
- 18.02.2025 Tag 56 Ausflug mit dem Mini
- 19.02.2025 Tag 57 Sauerstoffgerät defekt, was nun
- 20.02.2025 Tag 58 Es geht weiter, Autocaravanas Vagasplash
- 21.02.2025 Tag 59 Warten, warten und nochmals warten
- 22.02.2025 Tag 60 Abschied und Sonnenuntergang
- 23.02.2025 Tag 61 Gefesselt im Wohnmobil
- 24.02.2025 Tag 62 Endlich Montag und Frei
- 25.02.2025 Tag 63 Hier ist es einfach nur schön
10.02.2025 Tag 48 Schloßhotel ganz anders
Willkommen im Teil 5, schön das ihr es bis hier geschafft habt!
Jetzt geht es hier weiter mit den verwunschenem Schloßhotel und seinen Gästen:
Als ich diese Bilder sah,
dachte ich sofort an 5 weiße Pferde die einen
Streitwagen hinter sich herzogen. Im vollen Galopp auf dem Arkadengang entlang jagen um sich dann ihren Weg in die römische Arena zu erkämpfen. Sicher hätte hier ein Gladiator mächtig gut ins Bild gepasst. Mich hat der Anblick sehr begeistert.
Dies haben wohl die Freimaurer vergessen
suche nach dem Schatz?
Langsam aber sicher geht die
Sonne unter und der
Platz schließt seine Tore.
wir gehen Richtung Weinprobe und freuen uns auf
einen netten und geselligen Abend. Wir sind schon eine lustige Runde, 2 Engländer, 2Holländer, 2 Belgier und wir 2 Deutsche. Auch glaube ich, der einzige der immer alles verstanden hat, war Raimund, der Gastgeber. Wir 8 sprachen auch eine Sprache, mal Englisch und mal unsere Muttersprache, wenn dir die englischen Worte fehlten, Es war einfach schön.
Mit Weißwein haben wir die Weinprobe begonnen. dann konnte jeder sich für ein Glas Wein entscheiden.
welches man zum den angebotenen Tapas genießen durfte. Da der Wein sehr herb war, gab es für uns ein Gläschen Wasser.
Die Tapas können wir nur loben, sie waren vorzüglich. So dürfte es gerne weiter gehen. Während wir beschwingt den Wein und die Tapas genossen, brach langsam die Nacht am Stellplatz an.
Bei der Weinprobe gingen wir nun über in einige Roseweine. Die waren auch wie alle Weine hier in Portugal, sehr herb und nicht unser Geschmack. Wir mögen eben die süßen Weine und die findet man hier nicht, Darum gibt es für uns immer Sangria, lecker und süß. Auch hier durfte wieder jeder seinen Wein wählen bevor die Käseplatte auf den Tisch kam,
Es war wirklich eine Augenweide und so gut. Käse, das ist etwas für uns....
Bevor die mittlerweile lustige Gesellschaft sich an den Rotwein machte, haben wir uns verabschiedet. Mein Rücken tat ziemlich weh und es war nun auch merklich kühler geworden. Ich wollte nur noch ins warme Womo. Außerdem vertrage ich in letzter Zeit nur noch ein geringes Maß an Alkohol und die Menge hatte ich schon erreicht. Morgen ist ja auch noch ein Tag und wir freuten uns schon darauf mit den Belgiern
11.02.2025 Tag 49 Ausflug mit dem Mini
Heute Morgen sind wir mit dem Nebel des Grauens aufgewacht. Darum gab es erst einmal ausgiebiges Frühstück, denn schon der Anblick versetze uns eine Gänsehaut. Jetzt hat uns dieser Nebel aus Ulrichstein bis nach Portugal verfolgt. Hoffentlich werden wir den heute nochmal los. Doch Petrus meint es
gut mit uns und schickt den Nebel des Grauens in den Keller. Also starten wir doch unsere Mini-Tour. Wir wollen nach Mertula und die Gegend etwas ansehen. Auch wenn das Wetter noch nicht so recht weis ob es sonnig werden oder doch lieber regnen soll,
Das Wolkenspiel kann er aber schon sehr gut. Wir haben für heute genug vom hin und her,
also wieder zurück auf den Stellplatz. Morgen ist ja auch noch ein Tag,,, Auf der Rückfahrt hat es ein paar Tropfen geregnet, jedoch sehr schnell wieder aufgehört,
Die Wolken konnten sich auch nicht entscheiden
werden sie nun Regenwolken
oder doch besser Schäfchenwolken und spielen mit der Sonne. Doch zum Schluß wird bekanntlich alles gut und das Wetter auch. Die Wolken lösten sich auf und die Sonne kam raus. So hatten wir noch einen schönen warmen Nachmittag.
12.02.2025 Tag 50 Einfach mal faul sein
Heute legen wir mal einen faulen hier am Stellplatz ein. Halten immer mal wieder einen Plausch mit Raimund und seinem Lebensgefährten Nelson Auch die Belgier sind wieder zurück, Sie waren Ver- und Entsorgen und kommen nun mit gut gefüllten Tanks wieder hier her. Da haben wir uns gleich mal zum Kaffee eingeladen. Kuchen finden wir ganz sicher noch im Bunker der Villa Kunterbunt. Hier aber erst ein paar Bilder vom Tag:
V Es klart auf und die Wolken
wurden kleiner und die Sonne schaute öfters vom
Himmel auf uns herunter. So holten wir unsere Stühle raus und packten die Mädels auch nach draußen.
Die Mädels hätten hier frei laufen können.
Doch sie haben sich lieber zu uns
gesellt. So haben wir dann alle 4 die Sonne genossen. Abends waren die Belgier noch zum süßen Wein probieren bei uns. Wir konnten die Zwei nicht vom herben Wein abbringen.
13.02.2025 Tag 51 Markt in Mertula
Mertula ist eine kleine Provinzstadt im Landesinneren, Sie liegt eingebettet zwischen Bergen und Tälern. Je nachdem wie man sich der kleinen Stadt nähert ist der Anblick mega unterschiedlich, doch immer wunderschön.
Wir fahren die Stadt Mertula
aus Richtung Stellplatz an.
Mertula zeigt eins ihrer
schönsten Gesichter.
Die Burg sieht man leider von dieser Seite nicht. Auch haben wir versucht die Burg anzufahren aber leider ohne Erfolg. Wir kamen überall raus nur nicht an der Burg und dann lief uns die Zeit einfach davon. Da die Mädels im Mobil waren, mussten wir einfach zurück.
Bick Richtung Friedhof und Kirche
Diese Strecke war schon einmalig,
sie wurde Ampel gesteuert und
ging einspurig um den Berg rum
und über ein kleines Tal.
Auf Wiedersehen Mertula...
Der Wochenmarkt war ein kleiner Reinfall. Es gab nur wenige bis keine Stände. " Obst- und Gemüsestände, 1 Klamottenstand, ein Stand mit Pflanzen und 2 Essensstände. Ich wollte hier einiges an Obst und Gemüse kaufen, leider gab es kaum etwas. Das was es gab sah nicht gerade gut aus und so habe ich außer 2 Kilo Mandarinen nichts gekauft. Denke der nächste Wochenmarkt kann nur besser werden. Morgen geht es weiter...
14.02.2025 Tag 52 Die Fahrt geht nach Comporta
Kilometer 152.744
Heute geht es etwas mehr als 160 Kilometer weiter in Richtung Norden von Portugal. Wie immer kommen wir erst kurz von 12 Uhr vom Stellplatz los. Die Zeit hier war so schön und wir haben viele liebenswerte Menschen kennen gelernt, Doch jetzt ist es Zeit und es geht weiter... auf nach Comporta.
Es geht auf die Nationalstraße
Zu Beginn mit recht viel Nebel aber
zum Glück klart es schnell auf.
So genießen wir die Fahrt.
angekommen
Jetzt geht es Richtung Stellplatz
noch 2 mal rechts
schon sehen wir den Stellpplatz
Es gibt noch viel Platz
Aussicht ist nicht berauschend aber ok
15.02.2025 Tag 53 Einkaufen und wohin geht´s
Heute bleiben wir noch hier und dann soll es weiter gehen, Wohin wissen wir noch nicht so genau. fahren wir nach Foz do Arelho oder ins Olivenmuseum. Die Entscheidung ist gefallen wir fahren nach Foz. Der Kühlschrank sowie auch die Gefrierfächer sind leer. Einkaufen steht heute auf den Programm. Leider geben die Einkaufsläden hier nicht recht etwas brauchbares her, Hier ist alles relativ touristisch und somit auch etwas überteuert. Beginnt beim Essen gehen und hört beim Einkauf noch lange nicht auf. So verschieben wir den Großeinkauf auf den nächsten Tag und nach Foz. Dort geht alles etwas gemütlicher vonstatten und auch die Preise sind humaner.
16.02.2025 Tag 54 Endlich wieder in Foz do Arelho
Kilometer 152.934
Auf dem Stellplatz in Foz do Arelho waren standen wir bereits vor 2 Jahren mit Chajos. Chantal und Jos haben uns damals einen großen Teil von Portugal gezeigt. Damals hatten wir eine so schöne Zeit dort, Mit ein Grund warum ich mich seit 2 Jahren jetzt darauf freue wieder dort zu sein und jetzt ist es endlich soweit, Es geht los...
auf auf die Autobahn
Richtung Foz do Arelho.
Mit jedem Kilometer
steigt die Vorfreude,
Noch ein Kreisel
und noch einer
An der Schule vorbei,
Endlich angekommen.
Die Entsorgung wurde großzügig umgebaut,
wir beziehen unseren Stellplatz.
DerStellplatz ist ausreichend groß.
Der Blick durch die Windschutzscheibe.
Mit 12 Meter kann man hier super stehen. Da wir über 2 Stellplätze stehen zahlen wir auch für 2 Plätze = 14 Euro im Februar 2025. Der Preis war für uns mehr als OK. Das Örtchen kannst du bequem zu Fuß erreichen und hier gibt es alles was man zum überleben braucht.
17.02.2025 Tag 55 Rundgang um den Stellplatz
Heute ist das Wetter nicht so gut, darum wollen wir nicht zu weit weg vom Mobil. Regen liegt in der Luft.
Blick in die Bucht
Bald geht die Sonne unter
Wohnmobile in jeder Größe
Hier gehst du wunderschön
Gute Nacht Foz do Arelho. schlaft alle gut....
18.02.2025 Tag 56 Ausflug mit dem Mini
Leider ist das Wetter auch heute nicht gerade schön, Der Wind pfeift kalt vom Atlantik in die Bucht. Nun muss die dicke Jacke doch nochmals aus dem Schrank. Wir wollen, wenn die Mädels Mittagschlaf halten, mit dem Mini eine kurze Tour drehen. Nur offen fahren wird heute nur ein Wunsch bleiben,
Foz do Arelho liegt etwas im Berg.
so gibt es von
überall her herliche
Einblicke in die Bucht.
Die Stadt liegt einfach super schön am Berg,
Danach waren wir noch kurz im Lieblingsladen von Hako, beim Lidl.... Es gab Apfeltaschen und die kamen schon sehr lange nicht mehr auf den Tisch. Heute aber schon!!!
19.02.2025 Tag 57 Sauerstoffgerät defekt, was nun
Heute Morgen ist genau das eingetreten wovor ich mich am meisten gefürchtet habe, Mein mobiles Sauerstoffgerät produziert keinen Sauerstoff mehr. Nach Rücksprache mit Linde wissen wir nun, Linde schickt kein Ersatzgerät nach Portugal. Sie versorgen nur innerhalb Deutschlands und nicht in Europa. Jetzt stellt sich für uns die Frage, nach Hause fahren oder wie bekommen wir das Ersatzgerät schnell nach Portugal. Im Augenblick ist meine Sauerstoffversorgung im Keller. Wir haben zwar noch das grosse Gerät für die Nacht mit, aber um dieses 24 Stunden laufen zu lassen, dafür haben wir zu wenig Energie im Wohnmobil. Das Gerät verbraucht in 24 Stunden etwa 10 - 12 Kilowattstunden, dies ist mal eine Hausnummer. Dazu bin ich jetzt ans Mobil gefesselt. Ich kann nicht raus und auch sonst nur wenig machen. Jetzt sitze ich hier und heule erst einmal, nur helfen wird es auch nicht,
Der Techniker von Linde hat auch noch nicht zurück gerufen. Er entscheidet erst nach dem Rückruf, schickt Linde das Gerät doch nach Portugal oder zu uns nach Hause. Mittlerweile haben wir auf Ebay ein gebrauchtes Gerät gefunden, wir würden es ja kaufen, Zwischenstand nach fast 8 Stunden telefonieren:
Alles noch in der Schwebe, keiner weis so recht was machen.... wir haben das Gerät in Deutschland gekauft und hoffen es kommt per Express in 3 Tagen hier an...
Linde für uns eine Firma und deren Firmenpolitik werden wir nie verstehen,
In der Hoffnung, dass unser gekauftes Sauerstoffgerät am Freitag oder Samstag in Gafanha da Boa Hora ankommt, werden wir morgen Foz verlassen und weiter reisen. Eigentlich wollten wir noch 2 schöne Tage hier verbringen und jetzt; einen Tag haben wir mit Telefon verbracht und den nächsten reisen wir ab, Echt sehr schöne Tage....
20.02.2025 Tag 58 Es geht weiter, Autocaravanas Vagasplash
liegt in dem Örtchen Gafanha da Boa Hora und auch hier standen wir vor 2 Jahren schon einmal, Auf dem Platz haben wir damals Suntraveler und Schwups kennen gelernt. Heute sind wir wieder hier und mit uns auch Andreas und Moni (Schwupps), Michael und Silvia (Filou).
Kurz vor 10 Uhr waren wir mit packen fertig und konnten los. Der Abschied fiel uns nicht leicht aber alles war überschattet von der Sorge, wie wird es mit meiner Sauerstoffversorgung gehen. Die Stunden, die ich nicht versorgt war merkte ich schon sehr intensiv. Den Urlaub hier und heute abbrechen war einfach keine Option, lieber eine Woche am Strom und ans Wohnmobil gefesselt...
So ging es am Waschhaus vorbei zum Ausgang
an der Uferpromenade vorbei
Richtung Autobahn. Von der Mitte Portugals ging es fast 200 Kilometer Richtung Norden, Mit jeden Kilometer stieg die Hoffnung, dass
das Sauerstoffgerät morgen per DHL ankommt. versendet wurde es heute Morgen vom Verkäufer. Linde hielt immer noch Winterschlaf in Deutschland.
Wir sind angekommen, nur noch in die Einfahrt abbiegen
und Anmelden, dann
können wir unseren Stellplatz beziehen, Viel an Unternehmungen steht für heute nicht an, da ich immer mal wieder das Standgerät für die Sauerstoffversorgung nutzen muss. Doch alles ist besser als ein Abruch des Urlaubs. Ich möchte dies auf keinen Fall. Abends sind wir dann mit den anderen Vieren zum Essen verabredet. Das Surferrestaurant gibt es immer noch hier am Platz. Wir sind schon etwas früher los und haben euch ein paar Bildchen vom Meer und den Sonnenuntergang mitgebracht. Jetzt gehts los:
Das Surferrestaurant und seine Terrasse, mittags in der Sonne sitzen und lecker Kaffee schlürfen ist hier am schönsten.
Blick von der Terrasse von rechts
und links auf den Atlantik.
Auch wenn es nicht sehr klar ist und das Wasser bis zu uns spritzt, warten wir auf den Sonnenuntergang.
bei klarer Sicht wird dich die Weite hier einfach bezaubern.
Dann wurde es auch schon höchste Zeit ins Restaurant zu gehen. Wir hatten alle Hunger und der musste gestillt werden.
Wie schön der Blick tagsüber über den Atlantik von hier ist, kannst du auf dem Bild sicher schon erahnen, Wir 6 hatten einen super schönen Abend, viel erzählt und gelacht. Je später der Abrnd um so kühler wurde es im Restaurant, so haben wir beschwingt den Heinweg angetreten, Unterwegs konnten wir die vielen Sterne am Himmel bewundern und freuten uns schon auf die erste Nacht bei wolkenlosem Himmel. Jetzt aber gute Nacht und bis morgen,
21.02.2025 Tag 59 Warten, warten und nochmals warten
Seit gestern, Freitag, ist unser gekauftes Sauerstoffgerät in Lissabon, Dort wurde es noch am gleichen Tag gegen 8:30 Uhr an einen Drittanbieter übergeben. Dieser soll dann zustellen. Heute Morgen an der Rezeption, leider kein Paket für uns dabei. So müssen wir uns wohl oder übel bis Samstag gedulden. So ein sch....
Langsam fällt mir die Decke im Womo auf den Kopf. Draußen sein ist im Augenblick Luxus für mich und Geduld ist einfach keine Tugend von mir.
22.02.2025 Tag 60 Abschied und Sonnenuntergang
Heute Mittag waren wir alle zum Kaffee trinken in Gafanha da Boa Hora. Wir mit dem Auto der Rest zu Fuß, War ein schöner Nachmittag und abends wollten wir nochmals Essen gehen und Abschied feiern, Michael und Silvia, die uns begleitet haben von Spanien bis Portugal, fahren morgen nach Hause, Wir standen zwar nicht immer auf dem gleichen Stellplatz aber irgendwo stand man dann doch wieder zusammen. Es war eine schöne Zeit und wir werden die Beiden vermissen,
Bevor wir zum Essen gehen wollte Michael noch ein paar Bilder vom Sonnenuntergang machen. Die Bilder könnt ihr hier sehen, Michael hat sie mir für das Travelbook überlassen, Danke an Michael und Silvia:
Das ist einmal ein Sonnenuntergang von allen Seiten,
Anschließend hatte wir einen netten Abend, nur das Essen kam nicht so gut an wie am Freitag. Dazu später nochmal mehr.
23.02.2025 Tag 61 Gefesselt im Wohnmobil
Heute morgen, so gegen 9,30 Uhr, klopft es an unser Fenster, Michael und Silvia waren fertig mit zusammen packen und wollten los.Abschied nach einer so langen Zeit tut einfach weh,. Dieser aber ganz besonders, nach so einer langen Zeit des gemeinsamen Reisens, vermisst man sich einfach.
Sonntag und immer nur im Wohnmobil. Ich stelle fest, mein Körper hat sich an den Sauerstoff gewöhnt, Sprudelt er nicht, fehlt er mir sehr. Sicher geht es für eine kurze Zeit auch mal ohne, doch es wird mir sehr schnell schwindelig und schummerich vor Augen. Dieser Zustand fühlt sich beängstigend an und ich mag nicht mehr lange draußen sein. Drinnen und mit Sauerstoff fühle ich mich sicher. So hänge ich hier ab, am Rechner, surfen im Internet und alte Filme streamen und ansehen, So vergehn auch die Stunden, aber sehr langsam. Also Daumen drücken und hoffen, dass unser Ersatzgerät Montag hier ankommt. Ende gut alles gut!
24.02.2025 Tag 62 Endlich Montag und Frei
Dieter war heute Morgen bereits um 9 Uhr an der Rezeption und hat nach unserem DHL-Paket gefragt, doch leider immer noch ohne Erfolg. Also weiter das Standgerät an und den Schlauch in der Nase. Damit der Frust nicht ganz so Hoch kocht, wird erstmal gefrühstückt. Duftender Kaffee und frische Brötchen, lecker Wurst und knackige Gurke dazu noch Tomate und selbst gekochte Marmelade. So kann nur ein schöner Tag beginnen, Mein ältester Enkel wird heute 13 Jahre und ich weis immer noch nicht was wir ihm schenken. Hab ja noch etwas Zeit, denn vor Ende März sind wir nicht aus dem Süden zurück. Während ich das so schreibe, fällt es mir ein, was ich ihm schenke. Bin sicher, er wird sich sehr freuen...
Gerade an der zweiten Tasse Kaffee sitzend klopft es an die Tür und vor dem Fenster steht Andeas, der Retter, mit unserem DHL-Paket unterm Arm. Da könnte man glatt einen Freudentanz aufführen und mir standen die Tränen in den Augen, Die Freude war einfach unermesslich, 5 Tage war das Paket jetzt unterwegs aber jetzt war es da, Endlich wieder frei, endlich wieder raus gehen können, wie schön ist das denn.
Genau aus diesem Grund steht heute Nachmittag eine Tour mit dem Mini an, Getränke einkaufen und dann nach Gafanha da Boa Hora fahren, Dort die Strandpromenade unsicher machen und die schönen Atlantik ansehen,
Der Blick von der
Strandpromenade
auf den Atlantik ist überwältigend. Die Stärke des Atlantiks dazu der mächtige Wind und das Getose der Wellen ist einfach so mächtig
Alleine das hier stehen verleiht mir so eine Kraft, das ich denke, ich kann alles schaffen. Das tut so gut, das kann man sich nicht verstellen. All der Frust, entstanden durch die Krankheiten und sonstigen sch..., nimmt der Atlantik einfach mit und ertränkt sie in seinen Wellen. So muss sich Freiheit anfühlen. Ich bin endlich wieder FREI!
25.02.2025 Tag 63 Hier ist es einfach nur schön
,
Zeit vergeht wie im Fluge. Unterwegs seit 24.12.2024 und noch keinen Tag gelangweilt. Seit Spanien bin ich wieder auf den Füßen unterwegs. Über 6 Monate konnte ich kaum vor die Tür aber seit Januar 2025 bin ich wieder auf den Füßen, zwar auch mit Rückschritten und doch ständig etwas mehr. Seit gestern am Atlantik hab ich meinen Lebensmut wieder. Es gibt nicht mehr nur unerreichbare Gipfel, nein, ich kann sie wieder besteigen und bewältigen, Das ist so ein schönes Gefühl und ich liebe mein Leben wie schon sehr lange nicht mehr. Bevor ich es vergesse, ich habe beschlossen etwas mehr über die Gefühle zu schreiben. Wenn man länger an Ort und Stelle steht, dann gleichen sich eben die Tage so,
Heute wird Kuchen gebacken, Blaubeerkuchen, frisch aus dem Omnia. Da der letzte Kuchen mega aufgegangen ist, wird heute in der großen Omniaform gebacken, So und hier gleich mal das Ergebnis:
Wir haben Andreas und Moni ebenfalls Bilder geschickt, Resultat, sie kommen morgen zum Kaffee rüber. Hey, ihr Zwei, wir freuen uns schon sehr.
Ungefähr 1,5 Stunden haben wir noch Zeit, bis die Mädels ihr Futter verlangen und wenn das nicht pünktlich im Napf verweilt, können die schon ziemlich zickig werden. Das will keiner erleben. Ist ja noch Zeit und darum heißt es nun, die Düne bezwingen und den Sonnenuntergang bestaunen! Dazu hier einige Filmchen, aber erst die Bildchen:
Die Weite die am Atlantik
herscht kann man
mit nichtswirklich
besvhreiben.
Einfach nur schön und nun die Filmchen, ganze 5 an der Zahl. Viel Spaß damit :
Langsam geht die Sonne unter...
wenn die Sonne das Wasser berührt
Die Dünen, der Atlantik, unendlicher Sandstrand und DU! Kannst du es spüren.ich fühle es jeden Tag.
Wenn die Sonne das Meer zum sprudeln bringt, dann fällt die Sonne rein.
Abend auf dem Stellplatz und Ruhe keht ein
Es ist wieder so weit, wir ziehen wieder um in den Teil 6. Zum erstemal endet ein Tag hier und ein neuer beginnt im Teil 6. Also packt eure Sachen und ab in den nächsten Teil. Danke...