Türkei2024_04 - Karadordevic

Nach dem Frühstück geh ich nochmals hoch zum Mausoleum. Die Tür ist offen, aber sonst noch keiner da. Ich mach eine Runde um das Gebäude. Rundherum sind unzählige überdachte Picknicktische. Zur Hochsaison ist hier sicher viel los. Aber jetzt sind die Kioskhäuschen hier oben und unten wo wir stehen alle geschlossen. Ich kann einen schnellen Blick ins Innere wagen. Es ist nur ein großer Raum, und dafür werden 600 serbische Dinar fällig? Nun für die Serben ist das wie ein Wallfahrtsort, und zur Hochsaison sicher gut besucht.

Wir fahren weiter Richtung Süden zu einem Parkplatz nicht sehr weit von der Grenze, ein Wanderparkplatz an einem Wasserfall. Leider können wir den vom NAVI ausgewählten Weg nicht nehmen, die Zufahrten zur Autobahn (Mautstationen) sind gesperrt. Und so müssen wir einen Umweg fahren, der zunächst über eine schlimme Schlaglochpiste führt, bis wir dann schließlich wieder auf der A1 sind. Die Mautgebühren sind auch nicht ohne hier in Serbien. Das Wetter bleibt trocken und es ist bewölkt. Dennoch zeigt das Thermometer 22°C.
Am Parkplatz angekommen, an welchem wir auch Übernachten wollen, machen wir erst mal eine Wanderung. Es geht steil hinauf zu einer Serbisch Ortodoxen Kapelle die einem ägyptischen Eremiten geweiht ist, der hier im 16. Jh ein Kloster gegründet hatte. Davon ist heute nichts mehr vorhanden. Aber die Wiederentdeckung der Überreste führten dazu, daß hier 1868 eine Kapelle ihm zu Ehren errichtet wurde. Nach der Wanderung freuen wir uns auf eine warme Mahlzeit: großes Abendessen.

43.35495, 22.4435