Türkei2024_15 - Sinop

Wir fahren weiter nach Sinop am Schwarzen Meer. Auf dem Weg zum Parkplatz müssen wir durch sehr schmale Straßen und stark zugeparkte Staßen fahren. Sinope hat über mehrere Jahrtausende eine bedeutende Rolle als Kultur- und Handelszentrum am Schwarzen Meer gespielt. Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Bronzezeit. Sinope war eine frühe Schwarzmeerkolonie der an der Westküste Kleinasiens gelegenen griechischen Stadt Milet. Die ältesten archäologischen Zeugnisse griechischer Besiedlung stammen aus dem späten 7. Jahrhundert v. Chr., was zu dem von Eusebius überlieferten Gründungsjahr 631 v. Chr. Passt.
Die Balatlar-Kirche oder Kirche Sinope Koimesis ist eine frühbyzantinische Kirche vom Typ einer Basilika im Viertel Ada der Stadt Sinop (antik Sinope) in der nordtürkischen Provinz Sinop an den Ufern des Schwarzen Meeres. In dem Gebäude befinden sich Fresken von Jesus, Maria und den Heiligen, die jedoch durch Vandalismus und Verwitterung stark beschädigt sind. Das gesamte Gelände ist wegen Konservierungsarbeiten geschlossen.
An der schmalsten Stelle welche die Halbinsel Sinop mit dem Festland verbindet war eine Bestigungsanlage, die zum Teil noch existiert, 10 m hohe Stadtmauern und Wehrtürme. Auf dem Rückweg zum Fahrzeug suchen wir nach einem für uns besser fahrbaren Weg hinaus aus der Stadt. Und so ist der Rückweg fahrbarer als der Weg hin zum Parkplatz.

42.0301, 35.1505

Dann suchten wir uns einen Stellplatz am Meer, und dieser Weg erweist sich als schlechter und holpriger Feldweg. Angekommen nimmt Heshmat ein Sonnenbad. Es geht viel Wind, und so dauerte das Sonnenbad nicht lange, und wir zogen uns ins Innere des Canter zurück.

41.88456, 35.1149

Wunderschöner Sonnenaufgang über dem Schwarzen Meer. Dann folgt ein Fahrtag. Wir wollen zum Sümela Kloster, das sind 500 km. Bei guten "D"-Straßen (meist 4-spurig ausgebaute Straßen) schaffen wir im Schnitt 200 km in 3 Stunden. Städte mit Amplen bremsen uns dabei besonders aus. Am Sümela-Parkplatz angekommen gehen wir ca. 1 km den Berg hinauf, leider konnten wir bis dahin das Koster noch nicht sehen. Wir machen kehrt, denn der Parkplatz ist nach Stunden zu bezahlen. Wir kommen noch mit einer Stunde hin, und suchen uns etwas weiter unter einen Platz an dem wir stehen, und hoffentlich auch schlafen können.

40.70483, 39.65005