Türkei2024-39 - Patara

Wir fahren nach Patara und machen eine Rundwanderung. Das archeologische Gebiet ist (noch) nicht vollständig eingezäunt, und so wandern wir über die Westroute hinein zu den Ausgrabungen über einen Teil des lykischen Weges, und brauchen so keinen Eintritt zu bezahlen. Die erste Besiedlung des späteren Patara wird auf die Bronzezeit zurückdatiert. Der Ort gewann etwa ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. an großer Bedeutung und entwickelte sich zu einer wichtigen Stadt in der lykischen Region. Patara war die größte Stadt in Lykien und ihre strategische Lage zwischen dem Mittelmeer und dem Fluss Xanthos machte sie zu einem wichtigen Knotenpunkt für Handel und Gewerbe. Die Ruinen von Patara sind die mit am besten erhaltenen in der Region und gehören zu den größten in der ganzen Türkei. Im späten 18. Jahrhundert wurde Lykien und so auch die Ruinen von Patara von Reisenden entdeckt. Systematische Ausgrabungen begannen jedoch erst im Jahr 1988. Zu den wichtigsten Merkmalen der antiken Stadt gehören ein römisches Amphitheater, eine Agora, ein Bouleuterion (Versammlungsgebäude), zwei Badehäuser und ein Leuchtturm, welcher erst im Jahr 2004 freigelegt wurde. Außerdem die Tempel, welche Athene und Zeus gewidmet waren. Weiter umfasst sie die Ruinen einer byzantinischen Kirche und einer osmanischen Moschee. Das römische Amphitheater in Patara stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Es ist eines der größten Amphitheaters Kleinasiens mit einer Kapazität von bis zu 12.000 Zuschauern. Das Theater wird derzeit restauriert und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Der lange goldenen Strandabschnitt ist ein Nistplatz für die Unechte Karettschildkröte. Daher steht er unter Naturschutz und darf ab 20:00 Uhr nicht mehr betreten werden. Dies ist im übrigen auch der Grund, weshalb man hier keine großen Hotelbunker findet.

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Am Nachmittag sind wir noch ein großes Stück Richtung Norden gefahren. Dann haben wir uns abseits etwas gesucht, ein wenig den Berg rauf, bei Yumrutaş.

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