El Ajun - unser südlichster Punkt

Bei Josefina haben wir zwar gut gegessen und ruhig geschlafen, aber Stühle und Tisch raus stellen war nicht so toll. Es ist im Industriegebiet hinter einer Mauer.

So sind wir dann nach 2 Nächten über El Ajun nach Smara gefahren.

El Ajun hat uns wirklich überrascht. Schon die Einfahrt zur Stadt war beeindruckend. Alles blitzblank, Palmen am Straßenrand und schicke Laternen.

Wir wollten zum Marjan-Supermarkt und fuhren quer durch die Stadt. Der liegt in einem großen Einkaufszentrum mit vielen, teils exquisiten Geschäften. Es ist so neu, dass noch nicht mal die Tankstelle geöffnet hatte.



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Wie üblich bekommt man hier alles, was das Herz begehrt, wenn es nicht gerade alkoholische Getränke sind.

Unser Weg führt uns weiter nach Süden zuerst auf der N5 und dann mitten im nirgendwo auf die N14.

In Sidi Kathari erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Marokkoreise.



Wir sind hier über 3800 km von zu Hause entfernt und haben insgesamt 8000 km zurückgelegt..


Hier in Sidi Kathari ist es so trostlos. Anscheinend handelt es sich hauptsächlich um einen Militärposten. Alles ist ruhig und wirkt verlassen. Es gibt einen Mini-Laden , eine Moschee und eine Bushaltestelle.

Wir machen eine Kaffeepause und unterhalten uns mit einem jungen Soldaten. Er freut sich, dass wir hier sind. Das war wohl das Highlight des Tages und er wird seinen Enkeln noch davon erzählen.

Für uns geht es weiter nach Smara.

Smara hat etwa 60.000 Einwohnern. Sie wurde im 19. Jahrhundert als religiöses und kulturelles Zentrum gegründet und ist heute ein wichtiger Knotenpunkt in der Region. Sie liegt im Landesinneren und ist von weitgehend vegetationsloser Stein- und Sandwüste umgeben. Die Stadt zeichnet sich durch ihre historische Bedeutung, traditionelle Architektur und ihr kulturelles Erbe aus. Wirtschaftlich spielen Handel, Viehzucht und Handwerk eine zentrale Rolle.

Der einzige Übernachtungsplatz liegt gut 20 km außerhalb der Stadt und dort fahren wir hin.

Das ist auch wieder unpraktisch, um die Stadt zu erkunden, aber so ists nun mal.