Wieder zurück nach Tan Tan

Nachdem die Spanier sich vom Hof gemacht hatten, sind auch wir losgefahren.

Den ursprünglichen Plan Richtung algerische Grenze zu fahren haben wir verworfen. Das Risiko nach vielleicht 200km auf eine Sandpiste zu stoßen oder vom Militär zurückgeschickt zu werden, war uns zu groß. Zumal wir keine verlässliche Informationen und keine Off-road Karten haben.


Also ging es zurück nach Tan Tan auf den Campingplatz Atlantik. Kaum die Stühle ausgepackt,kam auch schon unser Fischhändler mit seinem Moped vorbei. Für den Abend hat er uns frische Fische versprochen. Prima… dachten wir…



Später am Nachmittag ist die Camper-Karawane der Spanier eingetroffen. Naja, der Platz ist groß und es gibt gekennzeichnete Parzellen. Gut, kein Kuscheln angesagt.

So gegen 17 Uhr haben wir den Fischhändler bei den Spaniern gesehen, wo er am Grillen war.

Er kam auch bei uns vorbei und meinte, die Spanier haben den ganzen Fisch gekauft. Na super!

Am nächsten Tag war es ähnlich. Kein Fisch!

Das haben wir jetzt schon mehrmals beobachtet. Wenn du etwas ausgemacht hast und ein vermeintlich lukrativeres Geschäft ist in Aussicht, hast du verloren. Langfristige keine gute Strategie.

Ich bin ja nicht nachtragend, aber das vergesse ich ihm nie! 😉


Am zweiten Tag wurde es wieder ungemütlich. Viele Wolken, nicht mehr warm, Zeit zum weiterziehen.

Jetzt war wohl die große Schlechtwetterfront, die bis hoch nach Portugal und Spanien reicht im Anmarsch. Also haben wir uns entschlossen, weiter ins Landesinnere zu fahren. Unser Ziel war Amtoudi mit dem Agadir Id Aissa.