Am Ende der Straße

Nach ein paar Tagen mit unseren Bekannten in Hassilabied, wollten wir noch erkunden, wie es hinter Merzouga aussieht.

Die asphaltierte N13 geht noch ca. 60km weiter und wird dann zur Piste.

Es gibt einige Auberges, Resorts, Hotels, an der Straße entlang.



Hinter Merzouga hören die Dünen auf und es beginnt wieder die Stein- und Geröllwüste.

Auf halber Strecke fällt mir ein, dass ich eigentlich noch tanken wollte. Hmm, rein rechnerisch sollte es gut gehen. Bei den kleinen Ansammlungen von Häusern ist keine Tankstelle zu finden.

Also rollen wir spritsparend über den Asphalt.



Ganz am Ende des Asphalts liegt das Hotel, oder Riad oder Auberge Ouzine. Vom Namen her scheint man darauf bedacht, dass alles irgendwie gleich heißt.




Es ist zweifelsfrei eine sehr schöne Anlage, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Von hier aus starten auch die Wüstentouren.




Das ganze hat auch seinen Preis. Die Übernachtung kostet 10€, und dafür kann man lediglich hier stehen. Es gibt weder Strom noch Wasser. Das Restaurant ist auch schön eingerichtet, aber das Essen war durchschnittlich.

Uns ist es immer noch ein Rätsel, wie man eine Gemüsesuppe mit Kichererbsen, etwas Fleisch und Gemüse so zubereiten kann, dass es vollkommen geschmacksneutral wird. Für die Tajine gilt das gleiche. Mit Salz und Pfeffer haben wir das ganze etwas gepimpt. Die Gruppe ungarischer Cross-Fahrer am Nebentisch haben sich erst ratlos angeschaut und dann ordentlich nachgewürzt.

Wir sind also nicht die einzigen!

Wir sind auch noch ein Stück der Piste gefolgt, aber das war keine schöne Fahrt. Da ist unser WoMo einfach nicht dafür geeignet. Man fährt gefühlt auf einem Waschbrett und ich glaube nicht, dass das gut ist, weder fürs Auto, noch für unsere Bandscheiben.

So, das war jetzt unser Ausflug in den Süden und in die Wüste.

Es wird Zeit, die Rückfahrt anzutreten….