
Errachidia war die letzte Stadt auf unserer Liste, die wir bei dieser Reise noch besuchen wollten.
Wir haben das Gefühl, unsere Festplatten sind voll. Es fehlt mittlerweile der Antrieb, Neues zu entdecken. So schön es ist, wir können es kaum noch verarbeiten.
Aber wir haben auch noch einige Tage und lassen es langsam angehen.
Der nächste Stopp liegt kurz vor Guercif, wo sich einer der wenigen Campingplätze hier in dieser Gegend befindet.
Benyakoub Auberge
Wieder mal ein sehr herzlicher Empfang. Es gibt jede Menge Platz und es stehen nur noch zwei andere Autos hier.
Am Abend lassen wir uns im Restaurant bekochen. Salat bzw. Suppe, dann mal gerne wieder eine Pastilla und Obst zum Nachtisch.
Am nächsten Morgen habe ich im Restaurant Brot geholt. Im großen Speisesaal war schon von weitem schwere Musik zu hören. Einer der beiden jungen Manager kam zu mir und sagte, das Restaurant sei heute geschlossen, weil es einen Trauerfall gibt. Später hat er mir erzählt, dass in der Nacht seine Mutter verstorben sei.
Den ganzen Tag über kamen Leute aus der Nachbarschaft und von außerhalb zum Kondolieren.
Wir sind noch etwas geblieben und haben nach 2 Tagen diesen tollen Ort verlassen.
Saïdia
Saïdia gehört neben Agadir und Essaouira zu den 3 wichtigsten Badeorten Marokkos.
Zuerst wollen wir in die Marina. Dort gibt es ein großes Einkaufszentrum mit vielen kleinen Läden und Restaurants.
Leider ist bis auf ein Café alles geschlossen. Die Saison geht erst in 1 oder 2 Monaten los.
Über diesen Umstand übermaßen betrübt haben wir uns bei einem Eisbecher und Kaffee getröstet.
Als es uns wieder halbwegs besser ging, sind wir nach Saïdia reingefahren.
Es gibt nur einen Campingplatz, der mitten im Ort liegt. Er hat viele große Eukalyptusbäume und bis zur Promenade sind es nur ein paar Meter..
Wir stehen wieder im Eingangsbereich, da die Diskothek nebenan von nachmittags bis In den Morgen etwas lauter sein kann. Seltsamerweise ist es diesmal so ab 23 Uhr ruhig. Vielleicht hat sich ja etwas getan.
Wo sich nichts getan hat, war der Sanitärbereich. Hier wurde seit unserem letzten Besuch vor über einem Jahr bestimmt nicht gereinigt. Duschen war ok, aber den Rest kann man vergessen.
Die Anlage gehört einem Franzosen und der lebt in Frankreich. Der Manager vor Ort ist sehr nett und hilfsbereit, macht aber auch nur, wofür er angestellt ist.
Wir haben noch unser Fisch-Restaurant vom letzten Mal ausprobiert. Hmmm, nicht gerade ermutigend. Die Preise leicht erhöht, dafür die Portionen reduziert. Bei der Fischplatte waren ein paar Gambas drauf und panierte Tintenfisch-Ringe. Das war wesentlich vielfältiger. So sehr es uns gefallen hatte, aber ich glaube das nächste Mal bleiben wir nicht.
Camping Riad Ocean View
Hier bei Abdel fühlt man sich richtig wohl. Er ist einem bei allem behilflich, was man so benötigt. Ein ruhiger Ort, um nach der Fähre anzukommen oder vor der Rückfahrt nochmals entspannen und genießen.
Wir bleiben ein paar Tage und fahren dann zum Hafen von Nador.
Unsere Fähre geht abends um 23 Uhr.
In Roquetas de mar haben wir schon für 2 Nächte gebucht, damit wir morgens nicht lange suchen müssen und etwas Schlaf nachholen können.
Für die Nacht wurde Sturm und Wellen angesagt. Schau mer mal.