
Nach einer kurzen Nacht machen wir uns bereit für den Spaziergang zum Bahia Palast. Dessen Besichtigung ist der Grund, daß wir die Nacht auf dem Parkplatz in der Stadt verbracht haben.
Am Rand der südlichen Medina, unweit der Mellah, befindet sich der Bahia-Palast. Die großzügige Anlage wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von den Alawiden erbaut. Der Bahia-Palast zählt heute zu den schönsten Sehenswürdigkeiten, die Marrakesch zu bieten hat.
Im Bahia-Palast begegnen sich andalusische und maurische Baukunst. Der Ort erinnert ein bisschen an die Al-Hambra im spanischen Granada. Graziöse Stuckarbeiten und aufwendig geschnitzte Raumdecken aus Zedernholz treffen auf kunstvolle Mosaike und dekorative Arabesken. Durch den faszinierenden Komplex zieht sich ein wunderschön angelegter Garten, der schließlich zu einem beeindruckend großen Hof mit einem komplett marmorierten Boden führt.
Kurz nach Kassen-Öffnung sind wir am Palast. Ganze 2 Stunden sind wir im Gebäude unterwegs. Als wir es wieder verlassen, haben sich die ersten Räume und der erste Hof bereits komplett mit Menschen gefüllt, und vor der Kasse wartet eine Schlang auf Tickets.
Nach Rückkehr zum Canter fahren wir aus der Stadt und suchen uns einen Platz außerhalb für die Mittagspause.
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