
Heute geht es nach Meknès. Wir fühlten uns nicht abgeholt von dieser Stadt. Im Suq waren fast alle Läden geschlossen. Ja, das Stadttor konnten wir sehen, leider gegen das Licht. Und als wir zum Mausolem von Moulay Ismail kamen, hatte diese eben geschlossen. Zudem findet ab heute die 17. Agriculture & Monde Rural (Landwirtschaft & ländliche Welt) in Meknes statt, mit einem großen Polizeiaufgebot. Eine Straße die wir gehen wollten war gesperrt, Durchlaß nur mit Teilnehmer-Batch. Eine Straße die ich fahren wollte ebenfalls, und dann war die Frage, wie fahr ich jetzt, findet mein NAVI eine Alternativ-Route? Heshmat wartet nach dem Durchqueren von Meknes auf mich, daß ich sie mit dem Canter abhole, am anderen Ende der Stadt. Und nun darf ich diese Straße nicht fahren ...
Meknès (Zentralatlas-Tamazight ⴰⵎⴽⵏⴰⵙ Ameknas, arabisch مكناس, DMG Miknās) ist eine Stadt im nördlichen Marokko mit knapp 600.000 Einwohnern. Sie liegt in der Region Fès-Meknès am Fuße des Mittleren Atlasgebirges. Ihr Name leitet sich vom Berberstamm der Miknasa ab, der den Ort ursprünglich besiedelte. Die gesamte Altstadt (medina) von Meknès und die Ville impériale Mulai Ismails wurden von der UNESCO im Jahr 1996 in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Meknès ist neben Fès, Rabat und Marrakesch eine der vier Königsstädte Marokkos.
In Meknès findest du das berühmteste Stadttor ganz Marokkos: das Bab Mansour. Es besteht aus drei riesigen Torbögen und ist mit ziemlich teuren und sehr bunten Fliesen und filigranen Reliefs verziert. Fertiggestellt wurde es im Jahr 1732. Damals hatte der Anblick allerdings einen faden Beigeschmack, denn vor dem Tor hingen die Köpfe der Hingerichteten, die hier verurteilt wurden.
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